An unsere Fans und Zuschauer

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Ein Schreiben an unseren Verband

Wir haben uns entschlossen, heute zum Ligapokalspiel nicht anzutreten,
und auch die restlichen Spiele im Herbst werden wir nicht mehr spielen.
Unser Herrenbereich ist ab sofort in einer vorgezogenen Winter / Corona - Pause.
Auch bei uns kommen die Rückmeldungen der Spieler, dass ihre Arbeitgeber ein Risiko sehen, wenn sie am Wochenende spielen.
Und natürlich ist da nicht das Spiel an sich gemeint, aber es geht um die Kabine, die Duschen und das drumherum.

Wir sehen uns auch der Gesellschaft gegenüber in der Verantwortung, hier nicht unnötig Risiken zu schaffen.

In diesem Sinne - unabhängig wie die Gremien entscheiden - wir haben uns entschieden.

Mit sportlichen Grüßen

Klaus Jordan

Vorsitzender SV Westerndorf St. Peter

Fußball News

Herzlich Willkommen in der Fußball Abteilung des SV-Westerndorf. Auf den folgenden Seiten findet Ihr alle wichtigen Informationen rund um unsere Abteilung, News und Tabellen. 

Hier steht Euch der aktuelle Terminplan zur Verfügung (Veranstaltungskalender),
sowie eine Übersicht über die pdf icon Junioren-Trainer und Mannschaften mit deren Trainingszeiten.

 

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Ligapokal Bad Aibling - SVW 5:2

Geschrieben von Henner Voß am .

Wieder muss ein Kurzbericht reichen.

Der Beginn war relativ chancenarm, aber sehr intensiv, teilweise zu hektisch, gerade auf SVW Seite.

Die Aiblinger pressten genau richtig und ließen kaum Räume. Zu einem eigenen Spiel reichte es aber auch nicht. So konnte sich der SVW mit Nachlassen des Drucks freikämpfen und nach 32 Minuten durch Top-Vorarbeit von Luca Leupolz zum 1:0 durch Laurent Becherer in Führung gehen. Leider wurde das durch einen individuellen Fehler auf SVW-Seite zunichte gemacht. In der 43. Minute konnten sich die Aiblinger den Ball nahe an unserem Strafraum erkämpfen und- da unsere Jungs gedanklich und auch körperlich schon auf Angriff umgeschaltet hatten – zum 1:1-Ausgleich treffen.

Nach der Pause konnte Marinus Jackl noch in der 46. Minute zum 2:1-Führungstreffer einschießen. Seine Leistung soll nicht schmälern, dass die Aiblinger wenig Einsatz zeigten, um das zu verhindern. 10 Minuten später war es wieder Rini, der an zwei Einschussversuchen von halbrechts nicht richtig gehindert wurde - und das eigentlich sichere 3:1 stand zu Buche.

Allerdings kam es wie häufiger in letzter Zeit in der 2. Hälfte. Der SVW zog sich ein paar Meter zu weit zurück, das Mittelfeld bot nicht mehr richtig Paroli (Schlosser war verletzt in der Kabine geblieben, Voß hatte sich durch intensive Läufe aufgearbeitet). Das nutzten die Aiblinger zum 3:2 Anschlusstreffer in der 72. Minute. Doch dann kam mit Manuel Weimann ein Stürmer aufs Feld, der irgendwie den Torriecher hat und die Führung zum 4:2 (79.) ausbaute. Und Laurent bot einen schönen Rahmen als Abschluss mit dem 5:2 Endstand.

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KEIN gerechtes Unentschieden

Geschrieben von Henner Voß am .

SVW – ASV Au 2:2 (2:0)

Die Chancen des SVW auch in der 2. Hälfte hätten eigentlich für mehrere Siege gereicht. Doch es hatte nicht sollen sein. Immer kam etwas dazwischen, ein Bein, ein Kopf und meist der hervorragende Auer Torwart Andreas Kasprzyk. Und vorzuwerfen hat sich unsere Mannschaft so gut wie nichts. Doch dazu später.

Denn der Beginn der Partie gelang optimal. Schon in der 3. Minute konnte der wieder mal zurückgekehrte Laurent Becherer zum 1:0 einschießen, nach sehr guter Vorarbeit u.a. von Marinus Jackl, der wieder überall zu finden war.

Experten am Rand unkten jetzt schon, dass das Tor wohl zu früh gefallen sei. Doch in dem weiter sehr schnellen und offenen Spiel mit leichten Vorteilen für den SVW gelang unseren Jungs nach vielen Minuten sehr interessantem Fußball in der 37. das 2:0, wieder durch Laurent, der zumindest in der 1. Hälfte der herausragende Spieler und vor allem Antreiber war. Ausgegangen war das Ganze wieder mal von Rini, der schon in der 2. Minute eine Chance für Laurent durch eine Flanke von links eingeleitet hatte, die er aber nicht verwerten konnte, da er den Ball mit dem Kopf nicht richtig erwischte.

Schon in der 4. Minute meldeten sich die Auer das erste Mal vor unserem Tor zu Ball. Ihr Torjäger Franz-Xaver Pelz, Nr. 17, köpfte nach langer Flanke von rechts den Ball links an unser Außennetz.

In der 11. schießt Fabian Martinus dem Torwart ohne Not direkt in die Arme, nachdem er mit einer Flanke von rechts von Luca Leupolz gut bedient worden war, der wiederum in der 13. nach Vorlage Becherer eine eigene Chance nicht richtig nutzen kann und – auch dank toller Abwehr des Auer Torwarts – an den Außenpfosten schießt. In der 19. noch einmal Luca, der nach einem langen Pass den Ball links neben das Tor setzt. Und gleich darauf Rini, der nach einer Ecke dem Auer Torwart den Ball schön flach, aber leider in die Arme schießt.

In der 23. – nach schnellem Angriff der Auer – zeigt Simon Rott seine „Neuer-Qualitäten“, indem er ein ganzes Stück vor seinem Strafraum eine Top-Chance der Auer durch einen gelungenen Kopfball entschärft. Rott, der sich heute nichts vorzuwerfen hatte. Das gilt auch für die neu zusammengestellte Abwehr, in der Torsten Voß diesmal als Innenverteidiger auflief und der oben schon erwähnten Nr. 17 das Leben sehr schwer machte. Neben ihm der bewährte Michael Jackl, links vervollständigte die Reihe unser Neuer, Cedric Drath, der sich keine Blöße gab, und auf der rechten Seite lief mal wieder Max Kleeberger auf, der einen richtig guten Tag erwischt hatte. Die Abwehrformation hätte eine Zukunft verdient.

Aber weiter mit den Chancen. Noch in der 23. Minute es gibt wieder eine tolle Becherer-Vorlage, die Luca nicht nutzen kann und in der 25. kann der beste Auer, der Torwart, nach einem Solo von Becherer dessen Schuss zur Ecke abwehren.

Und in der 31. ist Becherer wieder derjenige, der den Ball nicht im Tor unterbringt, nachdem Fabi einen zentralen Freistoß gefühlvoll in die linke Strafraumhälfte chipt. Das 2:0 war nur eine konsequente Folge der SVW-Chancen (siehe oben). Und bis zur Halbzeit passierte -außer, dass das Spiel schnell blieb – nichts Wesentliches mehr.

Und jetzt der einzige, aber entscheidende Kritikpunkt: Es gab Zeiten, da war unsere Mannschaft in der 2. Hälfte erst richtig wach und aggressiv, doch auch in diesem Spiel passierte Ähnliches (wenn auch nicht so ausgeprägt) wie gegen Pang: Man stellte sich defensiver auf, vor allem das Mittelfeld wich zurück. Das mag zwar dem kräftezehrenden Spiel der 1. Halbzeit geschuldet gewesen sein, außerdem führte man ja 2:0, doch diese Art Spiel liegt unserer Mannschaft nicht. Diese paar Meter, die man – auch dem steigenden Druck der Auer geschuldet – zu weit hinten stand, ließ das Spiel kippen und führte in den ersten 30 Minuten der 2.Hälfte zu einem Auer Übergewicht, das sich in der 53. Minute durch den 2:1 Gegentreffer durch Sebastian Grad (20) manifestierte. Danach meinte man, dass sich der SVW wieder gefangen hatte, z.B. durch eine Chance von Rini mit einigen Anschlusschancen, die häufig vom Auer Torwart zunichte gemacht wurden. Letztendlich aber behielten die Auer die Oberhand und konnten in der 69. Minute durch Christoph Bott (5) ausgleichen. Erst jetzt übernahmen unsere Jungs wieder die Initiative und kamen zu weiteren Chancen, wie in der 76. Mal wieder durch Rini oder in der 89., als wieder der Auer Torwart im Weg steht. Aber das wurde wohl schon häufiger erwähnt.

Fazit: Ein Sieg wäre mehr als verdient gewesen, denn die Mannschaft zeigte sich jetzt wieder sortierter, schneller und mit gelungenen Spielzügen. Das Zuschauen hat Spaß gemacht, was die SVW-Seite angeht.

Dass die Auer laut Fairnesstabelle zu Recht auf dem letzten Platz stehen, haben sie wieder mal eindrucksvoll bewiesen (Quote 4,82) und somit 3mal so viele Punkte ergattert haben wie der SVW (1,66), sollte für unsere Jungs ein Ansporn sein, weiter so fair und technisch sauber zu spielen. Sie haben es einfach nicht nötig, so zu foulen wie andere Mannschaften, die außer hohen, weiten Bällen nicht mehr an Spielqualität zu bieten haben. Allerdings spiegelt sich das in der Anzahl der gelben Karten (4) in diesem Spiel nicht wider. Zwei zum Schluss hätten glatt Rot sein müssen, die einzigen echten Fehlentscheidungen des Schiedsrichters, der vordergründig das Spiel ansonsten gut geleitet hat. Schaut man genauer hin, ist seine „großzügige“ Linie hier aber die falsche Entscheidung gewesen und hat die Auer nur ermutigt, immer härter und zunehmend unfairer zu attackieren. Damit hat er sich nicht als qualitativ wertvoller Schiedsrichter gezeigt. Hoffentlich hat sich niemand von den Unsrigen dauerhaft verletzt.

Aufstellung

Simon Rott, Maximilian Kleeberger, Torsten Voß, Alexander Schober (82. Dominik Georg), Michael Jackl, Cedric Drath, Dominik Schlosser, Luca Leupolz (77. Daniel Rohner), Laurentius Becherer, Fabian Martinus (81. Torben Gartzen), Marinus Jackl

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Mit Glück das Unentschieden gerettet

Geschrieben von Henner Voß am .

SV Pang – SVW 4:4 (1:3)

Zur Halbzeit hätte man noch gesagt: Das bringen wir locker durch. Ist nur eine Frage der Höhe. Doch beim genauen Hinsehen hätte einen der 3:1 Anschlusstreffer der Panger schon etwas zu denken geben können. Denn so einfach, wie die bis dahin als Einzelspieler und als Mannschaft komplett unterlegenen Panger zum Gegentreffer von rechts anlaufend, stürmten, zeigte einiges. Zu hoch stand die Abwehr und das, obwohl jeder weiß, dass zumindest ein Teil nicht zu den Schnellsten gehört. Muss man ja auch nicht, wenn man richtig steht.

Nach dem Abpfiff konnte man froh sein, dass man mit einem Unentschieden davongekommen war, so fast entspannt präsentierten sich große Teile der Mannschaft nach der Pause und ließen die Panger ins Spiel kommen und jetzt setzten sie sich vor allem auf unserer linken Verteidigerseite immer wieder erfolgreich durch. Und das nicht nur beim Elfmeter in der 51.

Aber von vorn:

Nach einem Abtasten in den ersten 10 Minuten, was fast ausschließlich in der Panger Hälfte stattfand, zeigten nach einer Chance nach Einwurf Danzer der SVW mit dem 1:0, diesmal nach Ecke durch Fabian Martinus, wer hier das Sagen hat. Pippo Stachler fliegt am 2. Pfosten stehend quasi auf Grasnabenhöhe in den Ball und köpft ihn zum 1:0. Nach der drückenden Anfangsüberlegenheit nur konsequent. Und nur gut eine Minute später erhöht Fabian Martinus durch einen sehenswerten Sololauf nach Vorbereitung Marinus Jackl zwischen Torwart und Innenpfosten vorbei zum 2:0. Alles gut, alles mehr als berechtigt. Die Panger fanden nur in der eigenen Hälfte statt, waren als Einzelspieler und als Mannschaft in so gut wie allen Belangen unterlegen.

Nach einer kurzen Verschnaufpause des SVW ging es genauso weiter. Nach Eckball Fabi, diesmal von rechts, auf Torsten Voß zurückgelegt, der souverän in die Mitte flankt, wo ein guter Kopfball links daneben geht. Dominik Schlosser steckt in der 23. Minute einen schönen Pass für Torben Gartzen in der Mitte durch, den Torben aber von halblinks auf den Panger Torwart lenkt. Thomas Dietl, der einen bedeutenden Anteil am Unentschieden seiner Mannschaft hat, so viele Chancen wie er von unserer Mannschaft zunichte gemacht hatte. Wie auch erst einmal in der 29. Minute, als Torsten nach guter Vorarbeit von Fabi einen satten Schuss auf den Panger Torwart loslässt, den dieser noch abwehren kann. Im folgenden Durcheinander gelingt es Rini (oder Luca, wie es der Schiri schreibt?? Sie werden’s schon wissen, wer geschossen hat!) aber aus der Halbdistanz zum 3:0 einzuschießen. Jetzt hätte eigentlich alles gegessen sein können, doch nur eine Minute später verkürzt Pang durch Andreas Kogler auf 1:3 (siehe oben).

Jetzt passen unsere Jungs wieder besser auf, doch haben sie die Panger leicht ins Spiel gebracht, was sich aber höchstens an den weniger werdenden Chancen des SVW ablesen lässt. Bis zur Pause haben wir in der 33. einen Schuss von Luca Leupolz über das Tor, ein wohl Abseitstor von Torben per Kopf nach Freistoß Fabi, und noch einmal Torben auf Luca, der wieder am Panger Keeper scheitert.

Und dann kommen dieselben Spieler, die in der 1. Hälfte abgeklärt, souverän und überlegen gespielt haben, wieder zurück. Es gilt nicht für alle (s.u.), aber der Mannschaftseindruck ist ein vollkommen anderer, ein müder, zu ruhiger. Und das spüren die Panger sofort. Sie haben zwar kaum zwingende Chancen (Ausnahme: zu hoher Kopfball der Nr. 17 über das SVW-Tor nach Freistoß), aber sie drücken und kommen immer wieder in Tornähe. Und in der 51. können sie ungestraft bis an den Strafraum „tänzeln“ und lassen die Gelegenheit clever nicht aus, einen Elfer zu holen, wohl einen berechtigten.

Dass der dann im Nachschuss von Thomas Mooslechner verwandelt wird, zeigt zweierlei: die Panger Unsicherheit und die Trägheit der SVW-Spieler in dieser Situation.

Das Torsten, der inzwischen offensiver agiert, einen Elfer auf rechts herausholt, ist nur konsequent, rackert er doch auch in der 2. Hälfte vorbildlich. Den folgenden Elfer versenkt Schlosser, der auch gerannt ist und das Spiel positiv angetrieben hat, dann inzwischen gewohnt souverän. Das sollte es eigentlich gewesen sein. 4:2, das muss man über die Runden bringen. Muss man nicht, wie der weitere Verlauf zeigt! Die gar nicht schlechten Chancen des SVW lassen wir mal aus. Dafür versenkt wieder Mooslechner in der 65. einen Superschuss aus 25 Metern, ohne dass ihn ein SVWler hindert. Und trotz wieder erwachen unserer Jungs kassieren sie in der 84. das 4:4 durch Andreas Hofer, weil die Panger ungestraft durch die komplette Abwehr des SVW laufen dürfen. Durchs Mittelfeld übrigens auch. Das war’s.

Aufstellung

Simon Rott, Maximilian Danzer, Torsten Voß, Phillip Stachler, Michael Jackl, Alexander Schober (87. Florian Wieland), Dominik Schlosser, Luca Leupolz (74. Maximilian Kollmer), Fabian Martinus (Daniel Rohner), Torben Gartzen (80. Dominik Georg), Marinus Jackl

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