Fußball News

Herzlich Willkommen in der Fußball Abteilung des SV-Westerndorf. Auf den folgenden Seiten findet Ihr alle wichtigen Informationen rund um unsere Abteilung, News und Tabellen. 

Hier steht Euch der aktuelle Terminplan zur Verfügung (Veranstaltungskalender),
sowie eine Übersicht über die pdf icon Junioren-Trainer und Mannschaften mit deren Trainingszeiten.

 

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Wieder ein schwacher Gegner, wieder ein klarer Sieg – zumindest auf dem Papier

Geschrieben von Henner Voß am .

SVW – SV Söllhuben 4:1 (3:0)

Nach einem souveränen Sieg sah es auch lange auf dem Platz aus. Außer Torannäherungen in der 6. und 7. Minute hatten die Söllhubener offensiv nicht viel zu bieten. Das Mittelfeld stand zwar ganz gut, aber da war der SVW eindeutig kompakter und energischer. Doch auch bei unserer Mannschaft blieb die Torannäherung zu Beginn eher zaghaft. So versucht sich der diesmal wieder sehr energisch, aber auch wieder mit Glück aufspielende Marinus Jackl mit einem Schüsschen nach Vorlage von Fabian Martinus (5.), aber das blieb genauso folgenlos wie der zu schwache Versuch von Torben Gartzen nach Vorarbeit Rini (7.). Auch ein sehenswertes Solo von Dominik Schlosser mit sattem Abschluss – leider übers Tor – führte zu nichts Zählbarem (9.). Und Fabi machte es in der 10. gleich mal nach. Daher kam das 1:0 durch Luca Leupolz zwar verdient, aber irgendwie unerwartet. Wieder ein nicht sehr scharfer, aber platzierter Schuss aus einer unübersichtlichen Situation im Söllhubener Strafraum und der Ball landete im Tor. Gut gemacht, Luca! Das war in der 17.Minute. Und gleich in der 19. setzte sich Rini souverän durch und schloss mit einem überlegten Flachschuss aus halblinks zum 2:0 ab. Und schon in der 23. schob dann Luca wieder aus einem Gewurstel heraus zum 3:0 ein. Danach passierte nicht viel, was wohl verständlich ist, wenn man sieht, dass die Söllhubener sich besser sortierten, vorsichtiger wurden und gleichzeitig der SVW den Druck nicht erhöhte. Muss man ja auch nicht bei dem Spielstand. Kleinere Chancen gab es trotzdem noch, wie von Andreas Schneeweiß (39.), Luca (40.), Torben (41.) und wieder mal Rini etwas später.

Nach der Pause machten unsere Jungs genauso weiter. Nach nur 70 Sekunden nach dem Pausenpfiff erhöhte Rini zum 4:0. Jetzt hätte es wirklich gelaufen sein können, doch dann gibt es kurz hintereinander 2 Auswechslungen, Schlosser und Gartzen, zwei Aufbauspieler werden ersetzt. So weit, so gut. Das kann man bei 4:0 schon machen. Aber dann war der eh nicht so üppige Spielfluss aus dem SVW heraußen. Der neuen Konstellation gelang es nicht, das Spiel wieder richtig in die Hand zu bekommen, was Söllhuben sehr schnell merkte und mit dem Anschlusstreffer durch Simon Hilger konterte (63.). Zwar kam dann relativ schnell der erfahrene Laurent Becherer ins Spiel, was aber die Überlegenheit der Söllhubener auch nicht ganz abstellen konnte. Und dann kommt es, wie es kommen muss, wenn man um Tore bettelt: ein berechtigter Elfer für die Söllhubener (82.). Und dann wird der „Ersatzmann“ wichtig, der vorher schon gut gehalten hatte und die Mannschaft auch nach dem Elfer im Spiel hielt, z.B. durch eine reaktionsschnelle Parade in der 82. Minute: Dominik Größwang hält den Elfmeter souverän. Glückwunsch zu dieser sehr gelungenen Partie. Dass der SV Söllhuben zu Beginn der Nachspielzeit dann noch ein knappes Abseitstor nicht zugesprochen bekam, zeigt aber nur, dass unsere Mannschaft froh sein konnte, als der Schlusspfiff ertönte. Denn eine zielstrebigere und kompetentere Mannschaft wie Söllhuben hätte es den Unsrigen noch richtig schwer machen können. Und zu so einer Mannschaft geht es ja im letzten Spiel dieses Jahres: nach Ostermünchen zum Burli. Unterstützen wir den SVW noch recht zahlreich zu diesem bestimmt sehr spannenden Spiel am Samstag, 16. November, um 15 Uhr.

Aufstellung

Dominik Größwang, Sebastian Niesner, Michael Jackl, Torsten Voß, Andreas Schneeweiß, Alexander Schober, Dominik Schlosser (Dominik Georg), Luca Leupolz (Laurent Becherer), Torben Gartzen (Maximilian Kollmer), Marinus Jackl, Fabian Martinus

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SV Vogtareuth II - SVW II 2:8

Geschrieben von Henner Voß am .

Ein Bericht von Dominik Größwang

Nach dem Sieg der ersten Mannschaft macht die Reserve des SV Westerndorf das Sechs-Punkte-
Wochenende in Vogtareuth komplett.
Auf einem schwer zu bespielenden Platz mit einem unglaublich schlechten Flutlicht waren die
Bedingungen von Anfang an hart. So spielte es dem SVW natürlich in die Karten, dass man früh
nach einem Standard in Führung gehen konnte: Georg Huber trat einen Freistoß aus dem Halbfeld
in den Strafraum, wo Vlado Kurtovic sträflich frei stand und den Ball locker einköpfen konnte (11.).
Nur knapp zehn Minuten später war es Neset Jasarevic, der einen Abpraller zum 2:0 einschob (23.).
Auf dieser Führung ruhten sich die Gäste in der Folge ein wenig zu sehr aus, was den SV
Vogtareuth zurück ins Spiel kommen ließ. Nur zwei Minuten später traf Peter Nowakowski nach
einem katastrophalen Stellungsfehler in der Abwehr zum Anschlusstreffer. Die Gastgeber erhöhten
dann den Druck, doch die Abwehr um Vlado Kurtovic und Tobias Breitfuß ließ wenig bis gar nichts
zu. Kurz vor der Halbzeit gelang dann sogar der dritte Treffer: In der eigenen Hälfte erkämpfte sich
der SVW den Ball und Georg Huber wollte das Spiel schnell machen, er spielte einen Steilpass auf
den durchgebrochenen Wiggerl Kollmer. Ein Verteidiger konnte zwar dazwischen grätschen, der
Ball wurde aber immer länger und flog gegen den Pfosten, dort stand Manuel Weimann, der nur
noch einschieben musste (39.). Die zwei-Tore-Führung zur Halbzeit war sicher ein wenig
schmeichelhaft, da man nach dem 2:0 den SVV viel zu viel agieren ließ und keinen Zugriff mehr
bekam.
Nach der Pause brannten die Westerndorfer dann aber ein Feuerwerk ab. Nur Sekunden nach
Wiederanpfiff bekamen die Gäste einen Freistoß zugesprochen, wieder flankte Huber in die Mitte,
diesmal stand Felix Götz am langen Pfosten frei und konnte ungehindert einköpfen (46.). Zehn
Minuten später lief Nesu Jasarevic alleine auf den an diesem Tag sehr alleingelassenen SVV-Keeper
Lukas Schell zu und traf zum 5:1 (56.). Ein Eckball sorgte dann für den erneuten Anschluss der
Gastgeber (59.), doch nur eine Minute später zeigte Wiggerl Kollmer, warum er für dieses Team so
wichtig ist und traf mit einem perfekten Schuss ins rechte Toreck zum 6:2, was die endgütlige
Entscheidung bedeutete (60.).
Ein Doppelschlag von Jasarevic (62., 64.) stellte dann den Endstand von 8:2 her. Den Schlusspunkt
besorgte dann noch Max Kleeberger, der wegen Ballwegschießens eine Minute vor Schluss die
Ampelkarte sah. Am Ende war der Sieg auch in der Höhe verdient, Vogtareuth hatte – außer in den
20 Minuten vor der Halbzeit – eigentlich nie wirklich eine Chance.

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Ein 2:0-Arbeitssieg

Geschrieben von Henner Voß am .

Schwache Vogtareuther mauern sich ein

Was soll man da machen, wenn man als Tabellenführer nach Vogtareuth kommt und – bis auf wenige Ausnahmen – eine Mannschaft vorfindet, die hinten gut steht, sonst aber nichts macht. Doch – sie lauert auf Konter, die sie dann aber so gut wie nicht spielt und wenn, dann nicht zu Ende spielen kann.

Gegen solche Mannschaften zu spielen ist sehr schwierig. Da muss sehr schnell gespielt werden – oder auch bedächtig, um auf Chancen zu lauern. Unsere Jungs entschieden sich für die zweite Variante. Durchaus klug, auch angesichts des sehr schweren Bodens (Der Ball wollte häufig gar nicht richtig hupfen!), allerdings für die Zuschauer nicht so attraktiv wie etliche vorausgegangene Spiele. Aber was soll’s: Gewonnen ist gewonnen – und das weitgehend unbedrängt. Erst nach dem 2:0 durch Fabian Martinus (72.) gaben die Vogtareuther ihre Zurückhaltung auf und spielten offensiv – soweit sie das halt konnten. Viel war es nicht. Das war der eigenen Unfähigkeit genauso geschuldet wie unserer gutstehenden Abwehr samt Mittelfeld. Und der Sturm arbeitete auch meist sauber nach hinten.

So war das Spiel besonders in der 1.Hälfte sehr einseitig. Es begann zwar mit einer Halbchance der Vogtareuther mit einer Flanke von links und einem Schüsschen rechts ans Außennetz (3.). Das war es dann mit dem „Angriffsfußball“ der Hausherren. Erst in der 2. Hälfte konnte die Nr. 4 die Abwehr überwinden, aber nicht Simon Rott, der zwar nicht viel zu tun hatte, aber auf dem Punkt wieder da war bzw. sein rechter Fuß. Das war in der 65. Minute. Und dann waren sie nochmal in der79. vor unserem Tor. Das war es dann endgültig.

Aber auch unsere Chancen hielten sich in Grenzen – anders als gegen Kolbermoor. Torben war in der 19. und 26. gefährlich da, Luca Leupolz in der 23. und ein bisschen in der 31. Und wieder mal Torben nutzt eine unübersichtliche Situation, in der die Vogtareuther den Ball nicht wegbekommen, aus und schießt aus 16m gezielt ins rechte Toreck zum 1:0. Da konnte der Keeper nichts mehr machen. Das war ein sehr wichtiger Treffer so kurz vor der Halbzeit. Aber das muss man Fußballinteressierten ja nicht sagen.

Und in der 2. Hälfte ging das Spiel genauso weiter. Vogtareuth hinten und der SVW mit vorsichtiger Annäherung, dass wieder einige – nicht immer zwingende – Chancen herauskamen, z.B. Fabian Martinus (57.), Torben (62.), beide in Kombination (67.), bis Fabi dann mit einem satten Schuss aus halbrechter Position auf die linke Torseite den 2:0-Endstand setzt. Die Vogtareuther Abwehr war zu diesem Zeitpunkt auf Abstand gegangen.

Wie schon oben angesprochen – danach machte Vogtareuth endlich auf, spielte offensiver, ohne allerdings gefährlicher zu werden. Jeder unserer Jungs war den Vogtareuthern spielerisch überlegen. Etwas, woran man immer denken sollte: Unsere Mannschaft kann Probleme meist spielerisch lösen – im doppelten Sinn -, körperlich dagegen halten ist zwar ein Muss, aber man darf sich nicht auf die zu körperbetonte Spielweise, z.B. gegen Vogtareuth vor dem 2:0, zu stark einlassen. Da verliert man die eigene Linie. Mir san mir könnte man da sagen; doch bei uns läuft es besser. Nachdem alle Verfolger für uns gespielt haben, liegen wir mit 9 (!) Punkten vor dem Zweiten (Prien) und dann drängen sich die anderen Verfolger. Es gibt keinen Grund, sich auch nur eine Minute an die Spielweise des Gegners anzupassen. Und das kann man nächsten Freitag gegen Söllhuben (19.00 Uhr) daheim an der Römerstr. demonstrieren.

Aufstellung

Simon Rott, Sebastian Niesner, Michael Jackl, Torsten Voß, Andreas Schneeweiß, Alexander Schober, Dominik Schlosser, Luca Leupolz 87. Dominik Georg), Torben Gartzen (76. Maximilian Kollmer), Marinus Jackl, Fabian Martinus (80. Michael Krauß)

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