Fußball News

Herzlich Willkommen in der Fußball Abteilung des SV-Westerndorf. Auf den folgenden Seiten findet Ihr alle wichtigen Informationen rund um unsere Abteilung, News und Tabellen. 

Hier steht Euch der aktuelle Terminplan zur Verfügung (Veranstaltungskalender),
sowie eine Übersicht über die pdf icon Junioren-Trainer und Mannschaften mit deren Trainingszeiten.

 

Drucken

Spielfreude, Spritzigkeit, Flexibilität gegen "Altenherrenschlaffußball"

Geschrieben von Henner Voß am .

SVW – SC Danubius Waldkraiburg 7:0 (3:0)

Da haben sie aber noch Glück gehabt – die Gäste aus Waldkraiburg. Eigentlich hätten sie dieses Spiel zweistellig verlieren müssen, aber da waren unsere Jungs dann noch mal gnädig. So wie Danubius schon mit Verspätung zum Spiel kam, war es auch im Spiel. Häufig zu langsam, häufig zu spät, häufig zu defensiv und zu behäbig. Da muss man sich schon fragen, wie eine Mannschaft mit solch einer Spielweise in diese Liga gekommen ist. Aber gut: Raubling haben sie besiegt und gegen Kolbermoor ein Unentschieden geschafft.

Aber zum Positiven für uns. Danubius Waldkraiburg hatte keine echte Torchance; sie waren extrem defensiv eingestellt, lauerten nur auf ganz sichere Konter, die aber der SVW nicht zuließ. Daher war es für den SVW-Anhänger ein sehr, sehr entspanntes Spiel, in dem schon in den ersten Minuten klar wurde, wer hier das Sagen hat. Deshalb erstmal die Chancen des Spiels auf SVW-Seite in gebotener Kürze, weil der Bericht sonst endlos wird:

2. Riesenchance Torben Gartzen,

3. Fabian Martinus aus 25m zentral übers Tor,

8. Ecke von links durch Fabi, Durcheinander im Torraum, Andreas Schneeweiß von halbrechts daneben,

21. Chance Marinus Jackl von links, aber zu harmlos für den Torwart,

28. Wieder Rini nach schnellem Angriff von links, aus 16m rechts vorbei,

33. Pfostenschuss Torben,

34. Schneller Angriff von rechts, Flanke Andi, Alexander Schober schießt weit übers Tor,

39. Ecke SVW, Schuss von Rini weit übers Tor,

41. Andi von links, Torben zentral auf Torwart,

47. Wieder Torben nach Zuspiel Rini, zentral,

50. Schuss aus 25m von Andi??,

56. Torben zentral drüber,

61. Spitzendribbling von Torben, Schuss von rechts nahe Torlinie an den linken Innenpfosten,

66. Schuss Kollmer von halblinks aus 15m,

78. Philip Stachler aus 25m von halblinks, Torwart hält.

Aber wichtige und schöne Tore gab es auch in relativ regelmäßigen Abständen: Schon in der 5. Minute begann Torben den Torreigen mit einem sehenswerteSchuss. Danach spielt nur der SVW (wie sich dann herausstellt das ganze restliche Spiel). Wieder war es Torben, der vor Spielfreude nur so sprüht, der das 2:0, nach gelungener Vorarbeit und Zusammenspiel in der Mitte mit Marinus Jackl, markierte. Das 3. Tor geht wohl auf den Waldkraiburger Torwart, der einen 28m-Aufsetzer von Fabian Martinus durchließ (42.). In der 2. Hälfte ging es gleich in der 51.Minute weiter, nachdem sich der wie immer rackernde und rennende Rini auf der linken Seite durchgesetzt hat, selber hätte abziehen können, aber nach rechts zum noch besser postierten Andreas Schneeweiß passte, der sicher versenkte. Hier sah man mal wieder ganz deutlich, wie Rini Mannschaftsgeist vor Eigennutz stellte. Toll. Jetzt durfte Torben noch einmal – in seiner typischen „Torriecherart“. Ein von Alexander Schober in den Torraum gegebener Ball war eigentlich schon die sichere Beute des Danubius-Torwarts. Doch Torben spitzelte ihm den Ball eine Zehntelsekunde vorher weg und das 5:0 war perfekt (62.). Da konnte er dann beruhigt den aus dem Urlaub zurückgekehrten Michael Baba Krauß Platz machen. Dann durfte Fabi nochmal in der gleichen Art, wie bei seinem 1. Tor, nur noch weiter entfernt und mit einem Freistoß. Irgendwie haben seine Weitschüsse etwas! Damit war das 6:0 perfekt (70.). Und in der 80 konnte sich dann auch Phillip Stachler nach direktem Zuspiel von Max Willi Danzer in die Torjägerliste eintragen und den Endstand von 7:0 festmachen (79.).

Apropos Danzer: Ja, eine Abwehr hat bei uns auch mitgespielt, wirkte sehr aufmerksam und sehr souverän, denn ab und zu kamen die Waldkraiburger ja tatsächlich in unseren Strafraum, waren da nicht ungefährlich, wurden aber konsequent und erfolgreich abgefangen.

Dank Danubius haben wir jetzt erstmal das beste Torverhältnis, sind dank Großholzhausen, die Raubling mit 1:1 in Schach hielten, erstmal Tabellenführer und müssen nächsten Sonntag um 15 in Grünthal antreten, die nicht wirklich gut in die Saison gestartet sind. Aber das wissen wir ja: Gegen Grünthal und in Grünthal das liegt unseren Jungs nicht so wirklich. Doch mit dieser Qualität, Spielfreude und Flexibilität, die die Mannschaft im Moment zeigt, sollte nichts anbrennen.

Aufstellung

Simon Rott, Sebastian Niesner, Michael Jackl, Andreas Schneeweiß, Maximilian Danzer, Alexander Schober, (70. Phillip Stachler), Dominik Schlosser, Maximilian Kleeberger, Fabian Martinus. Torben Gartzen (65. Michael Krauß), Marinus Jackl (62. Maximilian Kollmer)

 

Drucken

2:0 gegen den Bezirksligaabsteiger ASV Au

Geschrieben von Henner Voß am .

Nachdem die Hausherren offensiv begonnen hatten, zeigte der SVW gleich in der 6. Minute, wer Herr im Haus – auch auf fremden Gelände – sein sollte: Torben Gartzen stürmt von links – was er heute sehr oft machen wird – Richtung Auer Tor, gibt in die Mitte, wo Fabian Martinus, der wieder zu seiner alten Form zurückfindet, auf das rechte Toreck zielt. Aber der Auer Torwart hält.

Doch noch in der ersten Viertelstunde ist es soweit: Diesmal schießt Fabian einen Freistoß von der rechten Seite sehr präzise vom Torwart wegdrehend in den 16er, wo Torben am höchsten springt und gezielt neben dem rechten Torpfosten einköpft. Keine Chance für den Auer Torwart.

Doch das heißt nicht, dass die Auer nicht zu sehen gewesen wären. Nein, schon in der 9. schließt Au nach einem gelungenen Spielaufbau von halblinks im 16er auf Simon Rott, der aber souverän reagiert. Und schon in der 17. muss er wieder ran, wieder erfolgreich nach einer Auer Ecke von rechts über den 2. Pfosten hinweg mit einem Kopfball, den Rott gerade noch über die Latte ablenken kann.

Noch in der gleichen Minute ein SVW-Angriff über Torben, der nach rechts auf Andreas Schneeweiß weitergibt. Schneeweiß schießt direkt aufs Tor, den der Torwart aber hält. In der Mitte in aussichtsreicher Position hatte Marinus Jackl auf eine Flanke gewartet. Aber dass man nicht alles sehen kann, ist normal und Andi ist mit einer dermaßenen Geschwindigkeit unterwegs, dass man nicht alles mitkriegen kann. Und er hat sich jetzt schon bei uns etabliert, ist wichtig, reißt Löcher beim Gegner und tut viel für den Spielaufbau.

Schon kurz darauf (20.) gibt es nach einem SVW-Einwurf auf der rechten Seite ein unentschlossenes Gewusel, dass mit einer gelungenen Flanke in den Auer Strafraum endet, wo wieder Torben Gartzen richtig steht und den Ball nur leicht über das Tor köpft. Irgendwie hat man das Gefühl, dass sich kein Auer so richtig für Torben zuständig fühlte. Ihm sollte es recht sein! In der 22. dann noch ein Auer Angriff von links mit einer weiten Flanke über den 2. Pfosten hinaus, wo weder ein SVWler noch ein Auer stand. Dieser Angriff und dieser „Abschluss“ waren symptomatisch für das Auer Spiel. Hinten hielten sie den Laden weitgehend dicht, auch angesichts ihrer sehr körperbetonten bis unfairen Art zu spielen (nicht umsonst sind sie jetzt schon letzter in der Fairnesstabelle), nach vorne kamen sie zwar häufig schnell, aber dann fiel ihnen nichts mehr ein. Das lag u.a. vielleicht auch daran, dass einer ihrer wichtigsten Spieler, Franz-Xaver Pelz (17), weitgehend aus dem Spiel genommen wurde, wieder von unserem einen 6er, Torsten Voß, der sich zu einer Art Sonderbewacher entwickelt, denkt man auch an das Spiel gegen Pang. Und Alexander Schober konnte dadurch wieder freier nach vorne agieren.

In diesem Zusammenhang sollte man auch erwähnen, dass unsere Mannschaft diesmal wieder mit einer Viererkette spielte, bei der Max Kleeberger hinten rechts seinen Platz fand, Schneeweiß nach vorne ging, da Luca Leupolz und Dominik Schlosser fehlten. Auch Baba Krauß war noch im Urlaub. Diese drei fehlten zwar, aber Stefan Mayr ist in der Lage, bei dem weitgehend intakten Kader, diese Lücken zu füllen. Apropos intakt: In der 42. wurde Marinus Jackl übel gefoult und musste verletzt vom Platz. Man kann schon so weit vorgreifen, weil in der Viertelstunde seit der letzten Chance zwar ansprechend und auch schnell Fußball gespielt wurde, vor allem von SVW-Seite aus, aber echte Chancen ergaben sich nicht.

Zu erwähnen ist auch Michael Jackl, der hinten gerade dann für Ordnung sorgte, wenn Kapitän Sebastian Niesner nach vorne stürmte und die Abwehr der Auer verwirrte. Diese schnellen und unerwarteten Angriffe durch die Mitte brachten eigentlich immer Unruhe in die gegnerische Mannschaft. Nicht zu vergessen Max Willi Danzer, der auf der rechten Seite auch eine tadellose Partie lieferte.

Die 2.Hälfte begann mit stärkerem Druck der Auer, was aber bis auf einen Kopfball von Pelz auch keine richtige Gefahr brachte. Auf der anderen Seite wurde aber ein für den SVW gegebener Elfmeter nach einem Einwand des Linienrichters zurückgezogen. An dieser Stelle könnte man ein sehr frühes und vorsichtiges Urteil anbringen: Der Einsatz von Linienrichtern in der Kreisliga bringt insgesamt mehr Ruhe und mehr Sicherheit für den Schiedsrichter und damit auch für das Spiel. Mögliche Fehlentscheidungen wird es trotzdem geben, auch beim Abseits. Hier regen sich ja gerne besonders die Spieler und Zuschauer auf, die weit weit weg vom Geschehen ein Urteil fällen!

In der 55. ist mal wieder Torben dran, der einen weit geschlagenen Pass aufnimmt, auf der linken Seite weitgehend allein Richtung Tor rennt, dann aber aus 35m präzise, aber nicht scharf genug abzieht, sodass Torwart Sebastian Leppert keine Probleme mit dem Fangen hat.

Dann kommt die Minute von Max Wiggerl Kollmer, der in der 2. Hälfte für Marinus Jackl kam: Nach einem schnellen und genauen Zuspiel auf die linke Seite rennt Kollmer noch etwas, um den Ball dann von halblinks sehr überlegt und präzise auf die rechte Torseite zu ziehen und zu versenken. Da hatte der Torhüter keine Chance. Und Max avanciert zum Edeljoker!

Ab diesem Zeitpunkt wirkten die Auer zumindest teil- und zeitweise entmutigt, was aber auch unsere Mannschaft dazu bringt, sich wieder mal zu weit zurückfallen zu lassen und den Auern zu viel Raum zu geben. Aber das geschah nur partiell und – wie gesagt – konnten die Auer damit auch nicht viel anfangen.

Erst in den 70er Minuten arbeitet sich der SVW wieder Chancen, z.B. mit – naja, wem wohl – Torben Gartzen, der wieder von der linken Seite schnell nach vorne stürmt, der heute überall ist und viel für Aufbau und Abschluss tut, weit über den 2. Pfosten nach rechts zu Schneeweiss, der den Ball nicht hart genug erwischt, aber Volley aufs Tor schießt. Und wieder hält der Torwart, der sich über Arbeitsmangel heute nicht beklagen konnte. Eine Minute später ist es wieder Torben, diesmal über die Mitte nach links auf Kollmer, der es genauso wie bei seinem Treffer versucht;  der Torwart der Auer kann aber halten. Jetzt spielt nur noch der SVW mit noch einigen, aber nicht zwingenden Chancen.

Halten wir fest: Eine fehlerfreie Partie der gesamten Mannschaft, die einen attraktiven offensiveren Fußball spielt, der für die Zuschauer einiges bietet., Da freut man sich aufs nächste Spiel. Diesmal wieder daheim gegen einen neuen Gegner, Danubia Waldkraiburg, am Freitag, 13.9.19, um 19 Uhr bei uns an der Römerstr.

Aufstellung

Simon Rott, Sebastian Niesner, Michael Jackl, Andreas Schneeweiß (90. Matthias Brandner), Max Danzer, Alexander Schober, Max Kleeberger (89. Phillip Stachler), Torsten Voß, Fabian Martinus, Torben Gartzen, Marinus Jackl (46. Max Kollmer)

Drucken

Berichte zu den ersten 4 Spielen unserer 2.Mannschaft

Geschrieben von Henner Voß am .

4. SVW II – TSV Hohenthann II 1:1

 

Die zweite Mannschaft des SV Westerndorf muss den ersten Punktverlust hinnehmen. Gegen den TSV Hohenthann II reichte es nur zu einem 1:1-Unentschieden.

Anders als in den vergangenen Spielen, startete man diesmal gut und ließ den Gegner gar nicht ins Spiel kommen. So hatten die Gastgeber schon in den ersten zwanzig Minuten hochkarätige Chancen durch Nesu Jasarevic und Manuel Weimann, die aber allesamt zu leichtfertig vergeben wurden.

Nach der Trinkpause Mitte der ersten Hälfte verloren die Westerndorfer aber jeglichen Zugriff und es bot sich dasselbe Bild wie gegen Heufeld: Man lief meist nur hinterher und konnte sich nicht mehr befreien. Die Gäste hatten in dieser Phase allerdings nicht das nötige Ballglück, so konnten sich die Hohenthanner keine gefährlichen Chancen herausspielen.

Im zweiten Durchgang wurde es dann wieder ein wenig besser und nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff war es ein Standard, der zur Westerndorfer Führung führte. Keiner wusste genau, wie der Ball am Ende über die Linie ging, doch am Ende lag der Ball im Tor und es stand 1:0 (50.).

Danach boten sich erneut zahlreiche Chancen, um die Führung auszubauen. Die größte hatte Manuel Weimann, der freistehend aus fünf Metern nur noch ins Tor schieben musste, doch Nesu Jasarevic konnte dem Ball nicht mehr ausweichen und blockte somit unfreiwillig den Schuss.

Im Anschluss wurde der SVW dann ein wenig zu offensiv und vernachlässigte die Defensivarbeit komplett. Nach eigener Ecke konterten die Gäste dann schnell, über links kam der Ball in den Strafraum zu Felix Engelhart, der den Ball aus zehn Metern unter die Latte knallte (75.).

Hohenthann spielte nun weiter munter nach vorne und hatte in der 90. Minute sogar die Chance zur Führung, doch Dominik Größwang blieb Sieger im Eins-gegen-Eins-Duell. In der letzten Minute der Nachspielzeit gab es noch einmal einen gefährlichen Freistoß für Westerndorf. Georg Huber nahm sich der Aufgabe an und legte clever auf Dominik Georg ab, sein Schuss von der Strafraumkante wurde aber im Gewühl des Sechzehners abgeblockt, danach war Schluss.

Die Enttäuschung nach den verlorenen zwei Punkten war natürlich groß, trotz allem steht die

Reserve des SV Westerndorf weiterhin ungeschlagen auf dem zweiten Tabellenplatz.

 

3. FT Rosenheim II – SV Westerndorf II 1:6

Die zweite Mannschaft des SV Westerndorf feiert einen nie gefährdeten Kantersieg bei der „Fritschi“ und bleibt weiter ohne Punktverlust.

Im ersten Durchgang war der SVW zwar die bessere Mannschaft, doch in der gegnerischen Hälfte war man nicht konsequent genug. Einzig das Ergebnis zur Pause stimmte, nach schöner Vorarbeit von Joshua Wening traf Manuel Weimann per Lupfer zum 1:0 (26.).

Nach dem Seitenwechsel platzte dann der Knoten und die Gäste spielten sich in einen Rausch. Eine Kombination durch das Mittelfeld konnte Florian Luge wunderschön auf Weimann durchstecken, welcher den Ball nur noch ins Tor schieben musste (49.). Selbiger schnürte eine Viertelstunde später sogar seinen ersten Hattrick in dieser Saison, als er sah, dass FT-Torwart Grundtman zu weit vor seinem Tor stand und per sehenswertem Volley ins Netz traf (64.).

Das Spiel schien eigentlich entschieden, doch dann schlugen die Gastgeber auf einmal zu. Einen Angriff über die linke Seite konnte Christian Dresch am Ende eiskalt einschieben. Doch der SVW hat ja noch eine mittlerweile nicht mehr ganz so geheime Waffe in der Hinterhand: Benedikt Schmaler – im ersten Durchgang schon einmal erfolglos eingewechselt – wurde nur 30 Sekunden nach seiner zweiten Einwechselung von Immanuel Peter bedient und traf per Drehschuss mit dem linken Fuß (73.).

Den fünften Treffer für die Rottmoser-Elf erzielte Altstar Georg Huber, sein Schuss aus 20 Metern wurde unhaltbar abgefälscht (74.). Nur eine Minute später stellte Wening mit einem Schuss ins lange Eck das Endergebnis her (75.).

Mit dem dritten Sieg aus dem dritten Spiel festigt die Reserve den zweiten Tabellenplatz, man rangiert weiterhin nur noch hinter dem Türk Spor Rosenheim, welcher ebenfalls bisher alle Spiele gewinnen konnte.

 

2. SV Westerndorf II – SV-DJK Heufeld 2:0

Auch die zweite Mannschaft des SVW bleibt ohne Punktverlust. Wie schon gegen Pang, sah es jedoch in der ersten halben Stunde gar nicht danach aus. So auch Trainer Michael Rottmoser nach dem Spiel: „Ich dachte am Anfang, das wird übel.“

Doch nachdem die erste halbe Stunde - und damit zahlreiche Chancen der Gäste - überstanden war, kämpfte sich der SVW von Minute zu Minute besser ins Spiel. Mit einem schmeichelhaften 0:0 ging es in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff wurde der Gastgeber noch stärker und spätestens nach dem berechtigten Platzverweis für DJK-Kapitän Lukas Walz (Foulspiel, Handspiel) war Heufeld stehend k.o. Auf diesen Moment hatte der SVW gewartet und schlug in Person von Wiggerl Kollmer (76.) und Benedikt Schmaler (85., bereits sein zweites Saisontor!) zu. Heufeld konnte zwar noch Akzente per Konter setzen, doch die Hintermannschaft um Schorsch Huber, Basti Hiltl und Dominik Größwang ließen an diesem Nachmittag kein Gegentor zu.

Nach dem Sieg steht die Reserve nun punktgleich mit dem Türk Spor Rosenheim auf dem zweiten Tabellenplatz.

 

1. SV Pang II – SV Westerndorf II 2:3

Die zweite Mannschaft des SVW startet ebenfalls mit einem Sieg in die neue Spielzeit. Dabei sah es am Anfang gar nicht danach aus. Die ersten 20 Minuten gelang den Kickern um Kapitän Lorenzo Einaudi quasi nichts, nur der routinierten Abwehr um den extra für die Partie eingeflogenen Pippo Stachler war es zu verdanken, dass bis zum Pausenpfiff die „Null“ stand. Kurz vor der Halbzeit gelang dem SVW sogar der Führungstreffer, als Nesu Jasarevic eine perfekt getretene Ecke von Matthias Brandner einköpfte (42.).

Nach der Pause war die Führung aber schon wieder dahin, Florian Schilling nutzte eine Unachtsamkeit der Defensive aus und traf zum Ausgleich (47.). Dann drehten die Gäste aber auf und spielten sich eine Chance nach der anderen heraus, nur knapp zehn Minuten später war es dann wieder Jasarevic, der einen Standard zur erneuten Führung einköpfen konnte (56.).

Doch die Panger gaben sich noch nicht auf und kamen eine Viertelstunde vor Schluss wieder zum Ausgleich, wieder war es Schilling, diesmal per direktem Freistoß (74.).

Als sich die meisten schon mit einem Unentschieden abgefunden hatten, hatte Trainer Michael Rottmoser den berühmten „Geistesblitz“ und wechselte Benedikt Schmaler ein. Der setzte nur Sekunden später Pangs Verteidiger Marcel Minkwitz so sehr unter Druck, dass dieser sich dem Zweikampf ergab, indem er sich einfach auf den Boden legte. Danach war es für den Torjäger ein Leichtes, den Ball zum Sieg ins Tor zu schieben (83.).

Am Ende steht ein glücklicher, aber bei weitem nicht unverdienter Sieg auf dem Papier, darauf kann man sicherlich aufbauen. Ein letzter Gruß geht noch an Lorenzo Einaudi, der nach vier Jahren im Rot-Weißen Trikot sein Studium beendet hat und sich nun in die Schweiz absetzt. Mach's gut, Lenzi!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok