Drucken

SV Vogtareuth II - SVW II 2:8

Ein Bericht von Dominik Größwang

Nach dem Sieg der ersten Mannschaft macht die Reserve des SV Westerndorf das Sechs-Punkte-
Wochenende in Vogtareuth komplett.
Auf einem schwer zu bespielenden Platz mit einem unglaublich schlechten Flutlicht waren die
Bedingungen von Anfang an hart. So spielte es dem SVW natürlich in die Karten, dass man früh
nach einem Standard in Führung gehen konnte: Georg Huber trat einen Freistoß aus dem Halbfeld
in den Strafraum, wo Vlado Kurtovic sträflich frei stand und den Ball locker einköpfen konnte (11.).
Nur knapp zehn Minuten später war es Neset Jasarevic, der einen Abpraller zum 2:0 einschob (23.).
Auf dieser Führung ruhten sich die Gäste in der Folge ein wenig zu sehr aus, was den SV
Vogtareuth zurück ins Spiel kommen ließ. Nur zwei Minuten später traf Peter Nowakowski nach
einem katastrophalen Stellungsfehler in der Abwehr zum Anschlusstreffer. Die Gastgeber erhöhten
dann den Druck, doch die Abwehr um Vlado Kurtovic und Tobias Breitfuß ließ wenig bis gar nichts
zu. Kurz vor der Halbzeit gelang dann sogar der dritte Treffer: In der eigenen Hälfte erkämpfte sich
der SVW den Ball und Georg Huber wollte das Spiel schnell machen, er spielte einen Steilpass auf
den durchgebrochenen Wiggerl Kollmer. Ein Verteidiger konnte zwar dazwischen grätschen, der
Ball wurde aber immer länger und flog gegen den Pfosten, dort stand Manuel Weimann, der nur
noch einschieben musste (39.). Die zwei-Tore-Führung zur Halbzeit war sicher ein wenig
schmeichelhaft, da man nach dem 2:0 den SVV viel zu viel agieren ließ und keinen Zugriff mehr
bekam.
Nach der Pause brannten die Westerndorfer dann aber ein Feuerwerk ab. Nur Sekunden nach
Wiederanpfiff bekamen die Gäste einen Freistoß zugesprochen, wieder flankte Huber in die Mitte,
diesmal stand Felix Götz am langen Pfosten frei und konnte ungehindert einköpfen (46.). Zehn
Minuten später lief Nesu Jasarevic alleine auf den an diesem Tag sehr alleingelassenen SVV-Keeper
Lukas Schell zu und traf zum 5:1 (56.). Ein Eckball sorgte dann für den erneuten Anschluss der
Gastgeber (59.), doch nur eine Minute später zeigte Wiggerl Kollmer, warum er für dieses Team so
wichtig ist und traf mit einem perfekten Schuss ins rechte Toreck zum 6:2, was die endgütlige
Entscheidung bedeutete (60.).
Ein Doppelschlag von Jasarevic (62., 64.) stellte dann den Endstand von 8:2 her. Den Schlusspunkt
besorgte dann noch Max Kleeberger, der wegen Ballwegschießens eine Minute vor Schluss die
Ampelkarte sah. Am Ende war der Sieg auch in der Höhe verdient, Vogtareuth hatte – außer in den
20 Minuten vor der Halbzeit – eigentlich nie wirklich eine Chance.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok