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Herbstmeister! – Glückwunsch!

SVW – SV DJK Kolbermoor 3:0 (2:0)

Das sind doch gute Nachrichten: Nach einer sensationellen Hinrunde ist man Herbstmeister in der Saison 19/20, hat wieder ein Spiel gewonnen und die Niederlage gegen Großholzhausen als Ausrutscher stehen lassen. Gut. Sind wir aber ehrlich: Der Gegner aus Kolbermoor war richtig schlecht, da kommt höchstens noch Danubius mit. Und das ist dann auch traurig. Den vor Kolbermoor musste man mal richtig Angst haben. Trotzdem müssen auch solche Spiele erstmal gewonnen werden, gerade wenn es so einseitig zugeht. Und es war wirklich einseitig. Zwei Chancen hatten die Kolbermoorer, einmal in der 1. Hälfte, als Kolbermoor von links anstürmt und ihre Nr. 16 (Jan Marczinek) aus der Mitte kommend verschießt (21.). Und einmal in der 2. Hälfte (60.). Das war’s. Bleiben also noch unsere Chancen. Da wird es jetzt richtig nicht nur lästig, sondern fast unmöglich, die alle aufzuzählen. Versuchen wir mal die Spieler mit Chancen zu benennen. Da ist Laurent Becherer, der seit langer Zeit ein Spiel komplett durchmachen durfte und von Beginn an richtig heiß war. Er spielte diesmal nicht vorne, sondern im Mittelfeld, was zu atemberaubenden, häufig steilen Zuspielen in die Spitze führte. Da wurde das Spiel richtig schnell und die Abwehr der Kolbermoorer zeigte sich schnell überfordert. Und dieser Laurent hatte als Top-Vorbereiter (z.B. 19.) auch noch einige Chancen (3.,64.,77.,). Dann gab es unseren zweiten Vorbereiter, Marinus Jackl, der von links immer wieder schnelle und genaue Flanken in die Mitte spielte, die aber nicht immer jemanden erreichten (z.B. 10.). Eigentlich unverständlich. Doch beim 1:0 durch Fabian Martinus hatte alles gepasst für den Rini. Die Vorarbeit war klasse. Und dann noch dieses überlegt gespielte, aber leider Abseits gepfiffene Tor von ihm in der 30.

Genau der Fabi. Neben seinem Tordrang nahm er sich ein Beispiel an Laurent und versuchte es häufiger auch mit steilem Anspiel – und auch mit Erfolg. Doch ein Pass von Laurent auf Martinus brachte dann das 2:0.

Wer muss noch erwähnt werden: Klar, Torben, der mit dem frühen 3:0 (52.) für den Endstand sorgte, wobei die „Vorbereitung“ dieses Tores symptomatisch gerade für die zweite Halbzeit war. Mehrfache Versuch unterschiedlicher SVW-Beteiligter wurden vom Pfosten, von der gegnerischen Abwehr, vom Pech und nicht zuletzt vom sehr guten Kolbermoorer Torwart, Jeronimo Couto, zunichte gemacht. Denn allein, was er so rausholte hätte eigentlich zu 3-4 Toren mehr führen müssen. Also Torben der es immer wieder zu gut machen wollte und dabei entweder zu lasch (3.) oder zu ungenau (13., 45.) schoss. Und trotzdem – wie die ganze Mannschaft – ein sehr gutes, wieder sehr engagiertes Spiel machte. Und dann dürfen wir auch Luca Leupolz nicht vergessen, der viel rackerte und auch seine Chancen hatte (19.,84.). Und last, but not least unser Baba, dem heute kein Tor gelingen wollte – trotz etlicher Möglichkeiten (z.B. 72.). Ganz zum Schluss Dominik Schlosser, der im Mittelfeld nicht mehr wegzudenken ist und auch schöne Chance hatte (z.B. 82.) Und dass zu null gespielt wurde, lag auch am energischen und organisierten Eingreifen unserer Abwehr, in der Kapitän Sebastian Niesner den zentralen Platz in der Dreierkette an Michael Jackl abgab, der schon seit einigen Spielen erfrischend selbstbewusst Neben- und Vorderleute wortreich dirigiert. Toll!

Fazit ein wichtiger Sieg – nicht nur wegen der Herbstmeisterschaft, sondern auch als Gradmesser dafür, dass Großholzhausen ein Ausrutscher war. Jetzt geht es schon in die Rückrunde. Nächsten Samstag in Vogtareuth, gegen die wir erst vor vier Wochen gespielt haben. Wie es richtig in der Rot-Weissen steht. Der Terminplaner wird schon wissen, warum.

Aufstellung

Simon Rott, Sebastian Niesner, Michael Jackl, Laurent Becherer, Andreas Schneeweiß, Alexander Schober (68. Dominik Georg), Dominik Schlosser, Luca Leupolz, Torben Gartzen (57. Michael Krauß), Marinus Jackl, Fabian Martinus (78. Torsten Voß)

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