Fußball News

Herzlich Willkommen in der Fußball Abteilung des SV-Westerndorf. Auf den folgenden Seiten findet Ihr alle wichtigen Informationen rund um unsere Abteilung, News und Tabellen. 

Hier steht Euch der aktuelle Terminplan zur Verfügung (Veranstaltungskalender),
sowie eine Übersicht über die pdf icon Junioren-Trainer und Mannschaften mit deren Trainingszeiten.

 

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Fabian Martinus kommt spät – und trifft gleich zweimal

Geschrieben von Henner Voß am .

Ein sehr gutes Spiel zwischen dem Tabellenführer der Kreisliga 1 SV Westerndorf und Verfolger SG Tüßling-Teising

Was passiert, wenn zwei Spitzenmannschaften aufeinandertreffen: Entweder sie spielen verkrampften Murks oder es gibt ein abwechslungsreiches und ansehnliches Spiel. Und das durften wir an der Römerstr. sehen, als ein möglicher Verfolger (SG Tüßling-Teising) gegen den SV Westerndorf antrat. Beide Mannschaften wollten konstruktiv Fußball spielen – und haben es auch gemacht. Beide Mannschaften spielten aus einer sehr sicheren Abwehr heraus – und haben das auch konsequent umgesetzt. Beide Mannschaften wollten mit schnellen Vorstößen – aber ohne weites Ballgeschlage – ihre Chancen vorne suchen -und haben das immer wieder mit wunderschön anzuschauen Pässen und Flanken durchgezogen. Nicht immer kam man dabei richtig ans Tor des Gegners (was logischerweise an den guten Abwehrketten lag), aber es war ein schnelles und dabei auch weitgehend faires Spiel, bei dem auch Schiedsrichter Michael Kaiser eine sehr positive Rolle einnahm. Er leitete das Spiel sehr souverän und absolut ruhig. Das war als Zuschauer mal sehr angenehm.

So gab es in der 1. Hälfte immer wieder Halbchancen, so auf Westerndorfer Seite durch Michael Krauß (4.), der am guten Tüßlinger Torwart, Maxi Schupfner, hängenbleibt, oder auch Torschussversuche durch Alexander Schober (7.) und Maximilian Kollmer (13.). Auch Tüßling kam zu einer guten Chance in der 4. Minute, als die Nr.6, Maximilian Schmidbauer, von links auf das Tor von Simon Rott zulief, aber rechts danebenschießt. In dieser Zeit merkte man aber auch die Schwäche der Tüßlinger: presste der Sturm des SVW, wurde man unsicher in der Ballabgabe. In der 30. muss der Tüßlinger Keeper einen guten Schuss von Marinus Jackl halten, was ihm auch danach in der 38. Minute souverän gelang: Jackl war im Strafraum gefoult worden und „Baba“ Krauß wollte seine Toranzahl mit dem folgenden Elfmeter erhöhen. Leider schoss er etwas zu sorglos. Somit blieb es sehr spannend.

Hatte der SVW in der 1. Hälfte ein klares, aber nicht zählbares Übergewicht – schließlich waren sie die Hausherren -, lief es in der 2. Hälfte erst einmal genauso attraktiv, aber etwas chancenarm weiter, allerdings übernahm Tüßling-Teising ab der 65. Minute stärker die Initiative, gewann an Boden, zeigte auch kurzzeitig mehr Aggressivität, sodass die SVW-Fans kurzzeitig mal etwas nervös wurden, gerade weil wieder ein schneller Angriff von links, diesmal die Nr. 11, Andreas Bernard, heftig Gefahr für den SVW brachte. Doch in dieser Drangphase gab es wieder zwei „Edelauswechslungen“ von Trainer „Burli“ Harald Melnik zur rechten Zeit: Erst übernahm Torben Gartzen das offensive Mittelfeld des SVW und Torsten Voß musste nach rechts, was hier wesentlich mehr Druck ergab – und innen eine noch bessere Anspielstation. Und dann kam Fabian Martinus, der sich in den letzten Spielen nicht immer ganz glücklich langsam nach seiner schweren Verletzung wieder ins Spielgeschehen zurückgekämpft hatte und in Edling sein erstes Saisontor – naja – schießen durfte. Und jetzt kam er so richtig zurück: In kürzester Zeit (81. und 84.) entschied er – natürlich in Zusammenarbeit mit einer tollen Mannschaft – die Partie durch ein sehenswert herausgespieltes und beendetes Tor (1:0), Zuspiel vom Kapitän Sebastian Niesner, und durch ein „Keine-Ahnung-wie-das-ging-Tor“ zum 2:0 nach einer Flanke von Max Kleeberger. Herzlichen Glückwunsch. Auch an die gesamte Mannschaft des SVW. Von Beginn an in der Abwehr sehr sicher, im Mittelfeld flexibel und im Angriff schnell und zielstrebig. Das nicht alles bis zu Ende gespielt werden konnte, lag am sehr guten Gegner Tüßling-Teising, der aber an diesem Abend zum Schluss nicht gut genug war. Hier zeigte sich wieder einmal die neue Qualität des SVW: Spielen, Arbeiten und Kämpfen als komplette Mannschaft bis zur letzten Minute und zum erfolgreichen Ende.

Aufstellung

Simon Rott, Maximilian Danzer, Maximilian Kleeberger, Alexander Schober, Michael Jackl, Hakan Cukadar, Sebastian Niesner, Torsten Voß (83. Manuel Weimann), Michael Krauß (67. Fabian Martinus), Marinus Jackl, Maximilian Kollmer (61. Torben Gartzen)

 

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Verdienter Arbeitssieg in Edling!

Geschrieben von Henner Voß am .

SV Riedering – SVW 0:2 (0:0)

Bericht von Klaus Jordan

Spätsommerliches Wetter in Edling, und das Spiel hatte gegen Ende der ersten Hälfte auch was von Sommerfußball – aber in den ersten dreißig Minuten wurde den Zuschauern ein munteres Spiel gezeigt, beide Teams waren voll engagiert, gingen in die Zweikämpfe und verzichteten auf langes Abtasten. Nur Tormöglichkeiten gab es in dieser Phase kaum, beide Abwehrketten standen gut. In der 20. Minute erste gute Möglichkeit für Westerndorf: Freistoß von rechts, Max „Willy“ Danzer schoss ihn direkt mit dem linken Fuß sehr scharf aufs Tor – der Torwart brachte die Fäuste gerade noch hin.

Dann in der 25. Minute auch die erste gute Chance für Edling, die sich am linken Flügel durchspielen konnten, dann eine scharfe Hereingabe, aber der Stürmer kam zwar an den Ball, verzog aber!

Für die Zuschauer war es nicht nachvollziehbar, aber auf einmal verflachte das Spiel zusehends, auf beiden Seiten häuften sich die Fehlpässe, und die langen Bälle flogen nur so über den Platz, meistens aber ins Aus. Michael „Baba“ Krauß konnte sich dann den Kommentar nicht mehr verkneifen: „Des hot doch mit Fußball nix zum doa“!

Dann war Pause, und direkt danach hatte zuerst Edling eine gute Chance, und im direkten Gegenzug auch Westerndorf, Torsten Voß mit einem guten Schuss von der Strafraumlinie, der Torwart konnte gerade noch zur Ecke klären, da der Ball auch noch kurz aufsetzte.

Langsam aber sicher übernahmen unsere Westerndorfer mehr und mehr die Initiative, und in der 62. Minute die nächste Großchance für unsere Jungs, aber wiederum verschoss Voß – diesmal übers Tor!

Auch Edling war noch einmal gefährlich, eine Freistoßflanke von links ging sehr knapp an unserem langen Pfosten vorbei.

75. Minute – Riesenchance für Hakan Cukadar, nach einer Ecke kam er völlig frei am Fünfmeterraum zum Schuss – und traf nur den Torwart.

Und damit wurde eine sehr lebhafte und auch farbenfrohe Schlussviertelstunde eingeläutet: 77. Minute Einwechslung von Torben Gartzen, 78. Minute gelb-Rote Karte für die Nummer 9 von Edling mit Rudelbildung, und was so dazu gehört….!

Aber bei uns war ja jetzt Torben auf dem Platz – Ecke in der 80. Minute – vor dem Tor steht Torben und es steht 0:1 für Westerndorf!

Damit war es noch nicht vorbei, Edling warf alles nach vorne, nach einer Edlinger Ecke konnte Alex Schober den Ball gut behaupten und ihn sehr überlegt auf den an der Mittellinie lauernden Gartzen passen, der lief alleine auf den Torwart zu, schaute kurz hoch, legte quer zu Fabian Martinus – die Entscheidung zum 0:2!

Die Edlinger waren nun geschlagen, wollten aber noch nicht aufgeben, in der Nachspielzeit noch eine gelb-rote Karte für Edling – kurz danach war Ende!

 

Aufstellung: Simon Rott, Max Danzer, Hakan Cukadar, Max Kollmer (62. Minute Fabian Martinus), Michael Jackl, Sebastian Hiltl, Sebastian Niesner, Torsten Voß, Michael Krauß (77. Minute Torben Gartzen), Marinus Jackl (89. Minute Manuel Weimann) und Alexander Schober.

Dazu Vlado Kurtovic (ohne Einsatz).

 

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Und weiter geht’s mit den Siegen

Geschrieben von Henner Voß am .

SVW – TuS Bad Aibling 3:0 (1:0)

Sollten die Bad Aiblinger ein Konzept gegen den Führenden der Kreisliga 1 gehabt haben, so war es nach knapp 5 Minuten bestimmt dahin. Da schlug nämlich Michael „Baba“ Krauß gleich heftig zu und es stand 1:0 für die Hausherren. Nach einem von rechts schnell vorgetragenem Angriff konnte Max Kleeberger eine wunderschöne und präzise Flanke in den Strafraum leiten, wo Krauß wieder mal genau im richtigen Moment und vor der Aiblinger Verteidigung den Ball aus wenigen Metern ins Tor donnerte. Das war toll für den SVW, das war schlecht für die Gäste, aber leider war es noch schlechter für die Zuschauer, denen dann in der 1. Hälfte so gut wie nichts mehr geboten wurde. Die Aiblinger wollten und nahmen das Spiel in die Hand, konnten es aber nicht richtig, arbeiten zu hektisch und ungenau, der SVW schien gar nicht mehr nach vorne zu wollen, wohl auch bedingt durch ein zu defensiv ausgerichtetes Mittelfeld und Vorcheckingversuche der Aiblinger. Wenn etwas nach beim SVW vorne ging, dann über die Außen Kleeberger/Kollmer oder Danzer/Voß. Allerdings erreichten Sie Baba Krauß in der Mitte dann nur im komplett gedeckten Zustand. Schnelle direkte Bälle aus dem Mittelfeld direkt in die Spitze kamen da zu selten, was auch an der gut gestaffelten Abwehr der Aiblinger lag. So ging mit der Chance von Krauß, der von links kommend links neben das Tor schießt (23.), der ersten echten Chance der Aiblinger durch die Nr.9 (Marko Mikas), der von halbrechts anlaufend links am Tor vorbeizieht, einen satten Schuss von SVW-Kleeberger von halbrechts (42.)und der Chance von Michael Jackl, der einen Freistoß von halblinks links neben das Tor setzt, die erste Hälfte zu Ende.

Die zweite Hälfte sollte ja munterer beginnen, was sie auch tat. Die Aiblinger mussten kommen, falls sie noch etwas ändern wollten und der SVW hat sich eh zur Mannschaft der 2. Hälfte entwickelt. Erst hier rufen sie ihr Potenzial richtig ab. Allerdings dauerte es eine Weile, auch wenn das Spiel offensiver und etwas schneller wurde, blieb bei Aibling die Unfähigkeit, sich gefährliche Chancen zu erarbeiten, und beim SVW blieb das Mittelfeld zu zögerlich. Das änderte sich schlagartig und positiv, als Torben Gartzen (56.) eingewechselt wurde. Jetzt gab es eine offensive Anspielstation im Mittelfeld, jetzt kamen intelligente Bälle nach vorne und die Aiblinger wurden massiver unter Druck gesetzt, auch wenn noch nichts Zählbares herauskam. Denn die Aiblinger hatten erstmal durch zwei Freistöße (61., 67.) die Möglichkeit auszugleichen. Doch damit war in der 70. Minute Schluss, als der Aiblinger Schlussmann, Maximilian Helldobler, ziemlich unmotiviert und unnötig nach links aus Tor und Strafraum sprintet, um den heranstürmenden Krauß zu bremsen, was auch gelang, allerdings nur mit einer Art Karate- oder Kungfu-Sprung an die Brust von Krauß. Die darauffolgende rote Karte kann man geben, doch bedeutete sie für die Aiblinger das Aus. Denn sie kamen nicht mehr in die Gänge. Jetzt konnte der SVW befreit weiterspielen, was sich im darauffolgenden Freistoß von rechts zeigte, als Hakan zentral stehend über das Tor köpft. Schon 4 Minuten später hätte Torsten Voß das Tor treffen können; er erwischte nur den rechten Pfosten. Doch gleich anschließend lief Michael Jackl von links an den Strafraum und schloss mit einem kräftigen Schuss ins Tor ab. Die wunderbare Vorlage kam von seinem Bruder Marinus, der auch in der 80. Minute den von seiner Schulterverletzung wieder genesende und eingewechselte Luca Leupolz sehr gut mit einer Flanke von links bediente und die Niederlage für die Aiblinger perfekt machte, da Leupolz den Ball ins Tor der Aiblinger zirkelt.

Zum Abschluss hatten die Aiblinger wieder nach einem Freistoß eine gute Chance. Der Kopfball wurde aber eher zu einer Abwehr, was die Misere gerade im Sturm der Aiblinger noch mal deutlich machte.

Bei aller Kleinkritik am SVW: Ein großes Lob an die Mannschaft, die einfach einen Lauf hat, jetzt sogar nach Punkten führt (Tüßling-Teising hat auch nur unentschieden beim Sportbund gespielt!) und diesmal sogar zu Null gespielt hat. Hier setzt sich jeder energisch ein – und Taktik gehört nun mal zum Fußball!

Und die 2. Hälfte hat die Zuschauer auch dieses Mal versöhnt.

Auf nach Edling, bei denen mit dem SVW immer interessante und unberechenbare Spiele herauskamen. Und Edling steht ganz unten. Die versuchen bestimmt alles, um da rauszukommen. Kopf hoch, Augen auf und viel Erfolg!

Aufstellung

Simon Rott, Maximilian Danzer, Maximilian Kleeberger, Maximilian Kollmer (56. Torben Gartzen), Michael Jackl, Sebastian Hiltl, Sebastian Niesner, Torsten Voß, Michael Krauß, Marinus Jackl (77. Luca Leupolz), Hakan Cukadar (83. Vlado Kurtovic)

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