Fußball News

Herzlich Willkommen in der Fußball Abteilung des SV-Westerndorf. Auf den folgenden Seiten findet Ihr alle wichtigen Informationen rund um unsere Abteilung, News und Tabellen. 

Hier steht Euch der aktuelle Terminplan zur Verfügung (Veranstaltungskalender),
sowie eine Übersicht über die pdf icon Junioren Trainer und Mannschaften mit deren Trainingszeiten.

 

Drucken

Ein nie gefährdeter Sieg

Geschrieben von Henner Voß am .

SV Westerndorf gegen SV Seeon-Seebruck 4:1 (2:0)

Was war die Ursache für diesen Sieg?

Baba Michael Krauß konnte erneut spielen und Laurent Becherer und Torben Gartzen waren im Sturm des SV Westerndorf zurück. Und der SV Seeon-Seebruck war zu harmlos. Zwar brachten sie den SVW durch ihre einzige Angriffswaffe – schnelle Bälle in die Spitze oder auf die Seite – immer wieder in Bedrängnis – die Abwehr wollte es nicht begreifen, doch insgesamt war das zu einfach gestrickt. Und die Räume, die Seeon immer wieder anbot, nutzte der SV Westerndorf, zwar nicht immer konsequent, aber immer wieder. Und das reichte!

Die echten Chancen der Seeoner waren an einer Hand abzuzählen: In der 12. Minute kommt Patrick Schön von halblinks und zieht ab auf den Westerndorfer Torwart, Simon Rott, der heute kaum Schwieriges zu halten hatte, aber das gelang sehr sicher. Holger Ganns prüft Rott in der 30. Minute und Michael Mayer in der 53. und 60. In der 62. muss Rott sich allerdings mal richtig anstrengen, um den Ball abzuwehren.

Und das Tor zum 3:1 in der 73. Minute durch Thomas Mitterer (Nr. 10) war nur mit freundlicher Unterstützung des SV Westerndorf möglich, der beim Angriff „Geleitschutz“ anbot, aber nicht eingriff.

Der Rest der Zeit gehörte dem SV Westerndorf. Zwar nicht immer dominant, dazu ließ man die Zügel immer wieder zu arg schleifen, aber gegen Seeon war es genug an Engagement, um neben den 4 Toren noch etliche Chancen herauszuarbeiten. Man hätte eigentlich höher gewinnen müssen.

Schon in der 2. Minute gab es eine durch Torben Gartzen, der nach zweimaligem Fehlen heute sehr engagiert wirkte, von der linken Strafraumecke rechts vorbei. In der 4. eine schöne Kombination im Strafraum durch Krauß/Becherer/Gartzen, die auch nicht im Tor landet.

In der 6. Minute schon das zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:0 durch Gartzen nach schöner Vorlage von rechts durch Luca Leupolz, der sich auf der rechten Seite wesentlich wohler fühlt und effektiver spielt als im Zentrum.

In der 11. Minute ein satter Schuss zentral aus 22m von Laurent Becherer, dem auch diesmal kein Tor gelingen wollte, direkt auf den Torwart. Aber er riss natürlich Löcher, zog Abwehrspieler auf sich und schaffte damit wichtige Räume für die anderen Angreifer des SVW.

In der 21. Minute macht es Krauß Becherer nach, aber auch ohne Ergebnis. Zwischendurch hatte sich der SVW eine kleine Verschnaufpause gegönnt, mit der die Seeoner aber nicht wirklich etwas anfangen konnten.

Leupolz vollendet eine gute Kombination von Gartzen und Krauß – daneben.

Und dann das 2:0 durch Michael Krauß (33.). Eigentlich ist der Ball gefühlt schon rechts hinter der Torlinie, da erwischt ihn der unermüdliche Baba und schießt über etliche Meter in einem fast 90-Grad-Winkel an Torwart und Verteidiger der Seeoner ins Tor. Alle Achtung! Da hat keiner mehr mit gerechnet.

Nach einer Ecke in der 40. Minute durch Leupolz und einer Weiterleitung durch Benedikt Gaide versucht es Becherer mit einem Kopfball. In dieser Zeit hat der SVW das Spiel – eigentlich seit dem 2. Tor – immer wieder aus der Hand gegeben. Ein stärkerer Gegner hätte da mehr draus machen können.

In der 2. Halbzeit haben die SVWler zwar nach wie vor ein Übergewicht, doch das verleitet sie zu nett anzuschauendem Tiki-Taka-Fußball ohne rechtes Ziel. Das wird erst wieder mit dem 3:0 von Torben Gartzen nach Zuspiel von Laurent Becherer kurzzeitig gefunden (57.)

Zwei schöne Freistöße von Michael Jackl – einmal rechts, einmal links – zeigen, dass der SVW noch spielt. Der präzise Hinweis des Trainers „Machts was!“ hatte durchaus seine Berechtigung. Eine 1:1-Situation von Krauß, bei der der Ball knapp übers Tor geht (70.), und ein Schuss plus nachgereichtem Kopfball von Becherer (79.), war dann das Ergebnis. Ach so: Das 4:1 wieder durch Krauß nach Vorlage Georg/Gartzen stellte dann den Endstand her (86.).

Fazit: Ein sehr verdienter, nie gefährdeter Sieg, bei dem der Ball beim SVW viel unterwegs war, man durchaus mehr Tore hätte schießen können, sich aber deutlich besser entwickeln konnte als in den vergangenen Spielen. Und dem (Westerndorfer) Zuschauer hat’s Spaß gemacht!

Nächste Woche gibt es das letzte Auswärts-Spiel der Saison in Riedering (Samstag, 26.5.18, 15.00 Uhr, Riedering, Sportplatz an der Tinninger Str.), die wohl sicher in der Liga bleiben, aber sicherheitshalber bestimmt noch Gas geben werden.

Drucken

Die Erfolgswelle geht weiter

Geschrieben von Henner Voß am .

Am 21. April 18 waren die F3 und die F4 des SV Westerndorf bei einem Turnier in Stephanskirchen mit 12 Teilnehmern eingeladen. Die heiß umkämpften Spiele über den ganzen Tag verteilt haben Spieler, Trainer und allen Zuschauern einen Riesenspaß gemacht. Letztendlich belegte die F4 als SV Westerndorf 2 einen hervorragenden 10.Platz. In einem spannenden Finale, das am Ende des Tages, in einem sieben Meterschießen endete, wurde der SV Westerndorf 1 verdienter Turniersieger! Alle Teilnehmer kühlten sich an diesem sonnigen Tag mit kühlen Getränken, gutem Essen und viel fließendem Wasser ab.

Markus Pohl

F3 F4F3F4 2F3F4 3F3F4 4F3F4 6F3F4 7F3F4 8

Drucken

Raubling-SV Westerndorf 2:2 (1:0)

Geschrieben von Henner Voß am .

Einen glücklichen und doch gerechten Ausgleich erkämpft

Da geht man aus dem Stadion und denkt sich: Gut war das Spiel nicht und gut war der SVW auch nicht, aber mit Glück und Ausdauer wurde noch das Unentschieden (2:2) erkämpft – buchstäblich in letzter Sekunde. Zuvor hatte es gerade in der ersten Halbzeit kaum gefährliche Aktionen auf unserer Seite gegeben, es gab sehr viele individuelle Fehler, dazu kamen Abspielpannen und immer wieder diese hohen „Entlastungsbälle“, die entweder im Nirgendwo oder dann beim Gegner landeten. Einen echten Spielaufbau gab es zu wenig. Gut – es fehlten viele Stammspieler, sodass Trainer Burli Melnik gezwungen war, auf andere zurückzugreifen, denen man die mangelnde Spielpraxis in der Ersten deutlich anmerkte, gerade was Ballannahme, -mitführung, Stellungsspiel und Geschwindigkeit anging.

Das wurde in der zweiten Halbzeit zwar besser, aber nicht gut. Zudem gab es zu viel statische Momente – u.U. der Hitze geschuldet, z.B. bei Einwürfen, wo sich kaum jemand freilief, was häufig auch für den Spielaufbau galt.

Wenn man dann mit diesem eher negativen Eindruck am Rechner sitzt und sich die Videosequenzen anschaut (als die SD-Karte noch funktionierte), dann findet man das Spiel sogar ganz gut. Das nennt man wohl den „Sportschaueffekt“. Wenn man nur die besseren Szenen sieht, merkt man, dass da ein SVW unterwegs ist, der richtig kombinieren kann, der das Mittelfeld schnell überbrückt und manchmal sogar torgefährlich ist. Doch erkennt man deutlich, dass das auf SVW-Seite erst in der 2. Halbzeit mit zunehmender Spieldauer der Fall war. Man kam wieder mal zu spät in Gang (siehe Peterskirchen).

Was gab es noch Positives:
Genau – man hat nicht verloren.
Und Baba Krauß ist wieder da – und hat auch gleich eine fast Hundertprozentige vergeben und trotzdem sein Tor gemacht. Und hat sich durchs ganze Spiel gekämpft, trotz fehlender Spielpraxis und Trainingsrückstand. Alle Achtung. Das ist Teamgeist. Da kann sich wohl der eine oder andere eine große Scheibe von abschneiden!
Und Torsten Voß durfte sich erst im Mittelfeld recht erfolgreich versuchen und landete dann auf einem der wenigen Posten, die er noch nicht gespielt hatte: rechter Außenverteidiger. Und hier zeigten sich wieder seine Allroundfähigkeiten. Wie schon häufig gesehen, ist er ein gelernter Verteidiger, der seinem Gegner bis auf einen klitzekleinen Patzer keine Chance ließ und seine rechte Seite souverän unter Kontrolle hatte.

Noch ein paar Anmerkungen zum Spielverlauf:

Die erste Halbzeit ging an die Raublinger. Gefährliche Situationen und Chancen gab es schon in der 3. Minute, dann in der 6. Ein Schuss von halb links ins linke Eck, den Simon Rott entschärfte. In der 7. ein Kopfball am Tor vorbei. Unsere Abwehr bekommt keinen rechten Zugriff auf die Raublinger.

Das rächte sich auch gleich drauf. Die Nr. 13 (Lorenz Jilg) der Raublinger erwischt den von Sebastian Niesner zwar abgewehrten, aber nicht unter Kontrolle gebrachten Ball und schießt unbedrängt zum 1:0 ein (9. Minute).

In der 18. Minute dann ein zentraler Schuss von Michael Jackl direkt auf den gegnerischen Torwart. Und gleich drauf ein Kopfball von Philipp Stachler (20.) nach einer schönen Ecke des wieder gut aufspielenden und laut schreienden Willi Danzer, die er rechts daneben köpft.

In der 28. und 38., nachdem das Spiel eher gemütlich weiterging, Chancen der Raublinger, die man im Video gut sieht. Vom SVW war so wirklich keine echte Gegenwehr zu sehen. Das ging erst in den letzten 5 Minuten der 1. Halbzeit weiter mit einem Torschuss von Max Kollmer (41.), einer Ecke von Voß mit anschließendem Kopfball von Michi Jackl (42.) und einer weiteren Ecke von Voß mit Schuss Marinus Jackl an den Pfosten und Nachschuss Michi Jackl ans Außennetz.

In der 2. Halbzeit kamen unsere Jungs etwas besser ins Spiel, belohnten sich auch mit einigen Chancen mit einem Schuss von Danzer auf Rini Jackl und dem inzwischen eingewechselten Luca Leupolz – drücber. (52.). Nach Ecke Danzer ein schöner Kopfball von Hakan Cukadar – auch drüber.

Dann Babas Superchance genau auf den Torwart (63.)

Und dann das 0:2 wie aus dem Nichts, nachdem Hakan den Ball an der Strafraumgrenze unnötig verliert und die Nr. 10 (Alexander Lallinger) der Raublinger sich diese für sie in der 2. Halbzeit sehr seltene Chance nicht nehmen lässt. Hakan macht diese Schlappe immerhin wieder wett, als er in der 93. Minute zum 2:2 Ausgleich einschießt. Zuvor hatte schon Baba Krauß „sein“ Tor geschossen (77.). Somit wurde unsere Mannschaft für den Einsatz und das Engagement in der 2. Hälfte der 2. Halbzeit noch belohnt. Die Frage bleibt allerdings nach den letzten Spielen: Warum kommt man nicht früher in die Gänge, warum muss man erst in Rückstand geraten und so zurückhaltend spielen? Das mag natürlich an den vielen Fehlenden liegen, aber gerade gegen Raubling wurde gezeigt, dass es auch ohne sie gehen kann.

Anmerken darf man noch, dass der Schiedsrichter seine gelben Karten sehr einseitig und nicht immer nachvollziehbar nur auf unserer Seite verteilte.

Nächste Woche wieder daheim: Freitag, 18.5., geht es ab 19.00 Uhr gegen den SV Seeon-Seebruck, der unbedingt aus dem Tabellenkeller herauswill. Also bitte nicht unterschätzen!