Watt-Turnier

Wattturnier 2019 bearbeitet-1

Fußball News

Herzlich Willkommen in der Fußball Abteilung des SV-Westerndorf. Auf den folgenden Seiten findet Ihr alle wichtigen Informationen rund um unsere Abteilung, News und Tabellen. 

Hier steht Euch der aktuelle Terminplan zur Verfügung (Veranstaltungskalender),
sowie eine Übersicht über die pdf icon Junioren-Trainer und Mannschaften mit deren Trainingszeiten.

 

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Die Erfolgswelle geht weiter

Geschrieben von Henner Voß am .

Am 21. April 18 waren die F3 und die F4 des SV Westerndorf bei einem Turnier in Stephanskirchen mit 12 Teilnehmern eingeladen. Die heiß umkämpften Spiele über den ganzen Tag verteilt haben Spieler, Trainer und allen Zuschauern einen Riesenspaß gemacht. Letztendlich belegte die F4 als SV Westerndorf 2 einen hervorragenden 10.Platz. In einem spannenden Finale, das am Ende des Tages, in einem sieben Meterschießen endete, wurde der SV Westerndorf 1 verdienter Turniersieger! Alle Teilnehmer kühlten sich an diesem sonnigen Tag mit kühlen Getränken, gutem Essen und viel fließendem Wasser ab.

Markus Pohl

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Raubling-SV Westerndorf 2:2 (1:0)

Geschrieben von Henner Voß am .

Einen glücklichen und doch gerechten Ausgleich erkämpft

Da geht man aus dem Stadion und denkt sich: Gut war das Spiel nicht und gut war der SVW auch nicht, aber mit Glück und Ausdauer wurde noch das Unentschieden (2:2) erkämpft – buchstäblich in letzter Sekunde. Zuvor hatte es gerade in der ersten Halbzeit kaum gefährliche Aktionen auf unserer Seite gegeben, es gab sehr viele individuelle Fehler, dazu kamen Abspielpannen und immer wieder diese hohen „Entlastungsbälle“, die entweder im Nirgendwo oder dann beim Gegner landeten. Einen echten Spielaufbau gab es zu wenig. Gut – es fehlten viele Stammspieler, sodass Trainer Burli Melnik gezwungen war, auf andere zurückzugreifen, denen man die mangelnde Spielpraxis in der Ersten deutlich anmerkte, gerade was Ballannahme, -mitführung, Stellungsspiel und Geschwindigkeit anging.

Das wurde in der zweiten Halbzeit zwar besser, aber nicht gut. Zudem gab es zu viel statische Momente – u.U. der Hitze geschuldet, z.B. bei Einwürfen, wo sich kaum jemand freilief, was häufig auch für den Spielaufbau galt.

Wenn man dann mit diesem eher negativen Eindruck am Rechner sitzt und sich die Videosequenzen anschaut (als die SD-Karte noch funktionierte), dann findet man das Spiel sogar ganz gut. Das nennt man wohl den „Sportschaueffekt“. Wenn man nur die besseren Szenen sieht, merkt man, dass da ein SVW unterwegs ist, der richtig kombinieren kann, der das Mittelfeld schnell überbrückt und manchmal sogar torgefährlich ist. Doch erkennt man deutlich, dass das auf SVW-Seite erst in der 2. Halbzeit mit zunehmender Spieldauer der Fall war. Man kam wieder mal zu spät in Gang (siehe Peterskirchen).

Was gab es noch Positives:
Genau – man hat nicht verloren.
Und Baba Krauß ist wieder da – und hat auch gleich eine fast Hundertprozentige vergeben und trotzdem sein Tor gemacht. Und hat sich durchs ganze Spiel gekämpft, trotz fehlender Spielpraxis und Trainingsrückstand. Alle Achtung. Das ist Teamgeist. Da kann sich wohl der eine oder andere eine große Scheibe von abschneiden!
Und Torsten Voß durfte sich erst im Mittelfeld recht erfolgreich versuchen und landete dann auf einem der wenigen Posten, die er noch nicht gespielt hatte: rechter Außenverteidiger. Und hier zeigten sich wieder seine Allroundfähigkeiten. Wie schon häufig gesehen, ist er ein gelernter Verteidiger, der seinem Gegner bis auf einen klitzekleinen Patzer keine Chance ließ und seine rechte Seite souverän unter Kontrolle hatte.

Noch ein paar Anmerkungen zum Spielverlauf:

Die erste Halbzeit ging an die Raublinger. Gefährliche Situationen und Chancen gab es schon in der 3. Minute, dann in der 6. Ein Schuss von halb links ins linke Eck, den Simon Rott entschärfte. In der 7. ein Kopfball am Tor vorbei. Unsere Abwehr bekommt keinen rechten Zugriff auf die Raublinger.

Das rächte sich auch gleich drauf. Die Nr. 13 (Lorenz Jilg) der Raublinger erwischt den von Sebastian Niesner zwar abgewehrten, aber nicht unter Kontrolle gebrachten Ball und schießt unbedrängt zum 1:0 ein (9. Minute).

In der 18. Minute dann ein zentraler Schuss von Michael Jackl direkt auf den gegnerischen Torwart. Und gleich drauf ein Kopfball von Philipp Stachler (20.) nach einer schönen Ecke des wieder gut aufspielenden und laut schreienden Willi Danzer, die er rechts daneben köpft.

In der 28. und 38., nachdem das Spiel eher gemütlich weiterging, Chancen der Raublinger, die man im Video gut sieht. Vom SVW war so wirklich keine echte Gegenwehr zu sehen. Das ging erst in den letzten 5 Minuten der 1. Halbzeit weiter mit einem Torschuss von Max Kollmer (41.), einer Ecke von Voß mit anschließendem Kopfball von Michi Jackl (42.) und einer weiteren Ecke von Voß mit Schuss Marinus Jackl an den Pfosten und Nachschuss Michi Jackl ans Außennetz.

In der 2. Halbzeit kamen unsere Jungs etwas besser ins Spiel, belohnten sich auch mit einigen Chancen mit einem Schuss von Danzer auf Rini Jackl und dem inzwischen eingewechselten Luca Leupolz – drücber. (52.). Nach Ecke Danzer ein schöner Kopfball von Hakan Cukadar – auch drüber.

Dann Babas Superchance genau auf den Torwart (63.)

Und dann das 0:2 wie aus dem Nichts, nachdem Hakan den Ball an der Strafraumgrenze unnötig verliert und die Nr. 10 (Alexander Lallinger) der Raublinger sich diese für sie in der 2. Halbzeit sehr seltene Chance nicht nehmen lässt. Hakan macht diese Schlappe immerhin wieder wett, als er in der 93. Minute zum 2:2 Ausgleich einschießt. Zuvor hatte schon Baba Krauß „sein“ Tor geschossen (77.). Somit wurde unsere Mannschaft für den Einsatz und das Engagement in der 2. Hälfte der 2. Halbzeit noch belohnt. Die Frage bleibt allerdings nach den letzten Spielen: Warum kommt man nicht früher in die Gänge, warum muss man erst in Rückstand geraten und so zurückhaltend spielen? Das mag natürlich an den vielen Fehlenden liegen, aber gerade gegen Raubling wurde gezeigt, dass es auch ohne sie gehen kann.

Anmerken darf man noch, dass der Schiedsrichter seine gelben Karten sehr einseitig und nicht immer nachvollziehbar nur auf unserer Seite verteilte.

Nächste Woche wieder daheim: Freitag, 18.5., geht es ab 19.00 Uhr gegen den SV Seeon-Seebruck, der unbedingt aus dem Tabellenkeller herauswill. Also bitte nicht unterschätzen!

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Gerechte, aber trotzdem unglückliche Niederlage

Geschrieben von Henner Voß am .

TSV Peterskirchen gegen SVW 2:1 (1:0)

Die erste Frage vieler angereister Gäste war: Wo ist dieses Peterskirchen – und nachdem man es geschafft hatte, den Platz zu finden: Warum stürmt es hier wie an der Nordseeküste??

Und diesen Peterskirchener Wind bekamen unsere Jungs dann auch zu spüren.

Zudem war die Ausgangslage für den SVW ausgesprochen ungünstig. Eigentlich fehlte der komplette Sturm (Gartzen, Krauß, Becherer, Martinus), was sich auch in der 1. Halbzeit besonders deutlich machte, denn Luca Leupolz rackerte und ackerte als Stürmer weitgehend auf verlorenem Posten. Nur in der 22. Hatte er eine Fastchance nach einer gelungenen Kombination des SVW durchs Mittelfeld. Da hatte Torsten Voß in der zweiten Halbzeit etwas mehr Glück, hatte einige Chancen, wie z.B. nach einem Freistoß durch Danzer von links, aber ein Tor sollte es nicht werden. Schon in der 1. Hälfte (23.) hatte Voß einen schönen Torschuss aus 18 m von halblinks angesetzt, der knapp übers Tor ging. Auch der dann in der 2. Hälfte eingesetzte Marinus Jackl brachte hier nicht die häufig schon von ihm gesehene Gefährlichkeit. Eine richtige Chance nach einer Ecke – klar von wem sonst – von Danzer konnte er nicht verwerten. Auch das folgende Zuspiel von rechts durch Voß konnte von Pippo nicht verwertet werden.

Somit gab es in der 1. Hälfte kaum Chancen für unsere Jungs, obwohl es von beiden Seiten ein munteres Spiel war, dem man noch gern zuschaute. Doch konnte Peterskirchen in dieser Halbzeit besser überzeugen. Wie im ganzen Spiel schalteten sie sehr schnell in den Angriff um, kamen über die außen oder halbaußen-Position sehr schnell nach vorne, dribbelten meist gekonnt häufig mehrere unsere Spieler aus, und waren schnell gefährlich am 16er, wo der Ball fast immer einen der Ihrigen erreichte. Doch dann war Gottseidank meistens Schluss bzw. wurden die Chancen gnadenlos „versemmelt“, denn sonst hätte es für unsere Mannschaft richtig übel ausgehen können, denn chancentechnisch lagen die Peterskirchener eindeutig vorn (18., 28., 37., 38.).

Auch in der 2. Halbzeit, die eigentlich von unserem Team weitgehend beherrscht wurde, eben aber nur weitgehend. Peterskirchen kam gefährlich in der 57., 59., 61., 62. Dadurch, dass wir immer weiter aufrückten, zum Schluss sogar auf eine Dreierkette umstellten, waren hinten bei den immer noch schnellen Angriffen etliche Türen offen. Aber das musste sein, hatten wir doch in der 30.Minute ein Eigentor zum 1:0 kassiert, dass Max Danzer zwar „geschossen“ hatte, aber nach einer Hereingabe von links, die Simon Rott nah am Pfosten retten konnte, und einer gleich darauf erfolgenden nochmaligen Hereingabe Richtung rechter Pfosten, die Rott sicher abwehrte – gegen den vollkommen richtig, aber leider im Weg stehenden Danzer. Dieses Eigentor hätte jeder schießen müssen, der in dieser Gegend unterwegs war. Das war dann allerdings der Auftakt zu einem sehr, sehr engagierten Spiel von Danzer, das vorher schon gut gewesen war. Jetzt war er immer im Einsatz, auch verbal, baute die Mannschaft auf, trieb sie an. Er wollte sein „Missgeschick“ wett machen, verständlich aber … siehe oben.

So kam man dann zu Chancen wie in der 50., als Pippo nach Zuspiel Danzer vergab und Danzer selbst mit einem Gewaltschuss knapp übers Tor donnerte. So kam das 2:0 für Peterskirchen in der 84. in einer Phase, wo man eigentlich glaubte, am Zug zu sein. Es war aber auch ein „Eiertor“, eigentlich typisch für die Möglichkeiten der Peterskirchener Richtung Tor. Aber es reichte. Der Ball kollerte mit letzter Kraft ins Tor, nachdem Rott geschlagen war.

Den berechtigten Elfmeter nach einem Foul an Brandtner (87.) versenkte – jetzt müssen wir nicht mal mehr raten – Willi Danzer mit aller Kraft und Präzision. So schießt man Elfer! Der furiose Schlussspurt unserer Mannschaft brachte eigentlich nur noch heftige Chancen für den TSV Peterskirchen.

Schade! Eigentlich war es ein munteres Spiel, aber wir haben nun mal 4 „Goalgetter“ und wenn die alle nicht da sind, spielen wir zwar häufig ansehnlich, aber das mit dem Tore schießen wird richtig schwierig. Zudem hat man die erste Halbzeit wohl zu sehr abgewartet. Mit drei Sechsern gegen eine Mannschaft, der das Mittelfeld weitgehend egal ist, erklärt sich dem interessierten Laien nicht so richtig. Aber nächste Woche ist die nächste Chance: Es geht gegen Raubling, Samstag, 12.5., 14 Uhr, im Inntalstadion.

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