Fußball News

Herzlich Willkommen in der Fußball Abteilung des SV-Westerndorf. Auf den folgenden Seiten findet Ihr alle wichtigen Informationen rund um unsere Abteilung, News und Tabellen. 

Hier steht Euch der aktuelle Terminplan zur Verfügung (Veranstaltungskalender),
sowie eine Übersicht über die pdf icon Junioren Trainer und Mannschaften und deren pdf icon Trainingszeiten.

 

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Super-Fabi schießt den SVW zum nächsten Sieg

Geschrieben von Henner Voß am .

Wieder einmal die Top-Leistung der gesamten Mannschaft und ein entfesselt aufspielender Fabian Martinus lassen dem TSV Peterskirchen beim 3:1 (2:1) an der Römerstr. keine Chance

Einzellob tut gut, doch wieder muss man feststellen, hier hat jeder in der SVW-Mannschaft einen großen Beitrag zum dritten Sieg gegen eine Spitzenmannschaft geleistet. Und dieses Mal wurde auch wieder mehr miteinander geredet, mehr gelobt, mehr Anweisungen gegeben. Der SVW ist fast wieder auf dem Niveau der Rückrunde der letzten Saison angekommen. Die Stürmer haben genau so engagiert gearbeitet wie beim Sieg in Prien, aber „nur“ Fabian Martinus hat die Tore geschossen.

Die Verteidigung agierte dieses Mal noch souveräner als beim letzten Mal. Denn schließlich kam die schussstärkste Mannschaft der Liga zu uns, die schon 16 Tore geschossen haben. Nach diesem Spiel fragt man sich, wie sie das bis jetzt angestellt haben. Klar konnte man erkennen, das Peterskirchen schnell vorne ist, dass sie auch gute Einzelleistungen vorweisen können wie durch Benedikt Randlinger (10) oder Hichem Mahroug (16), der immer wieder ins Abseits lief. Richtige Chancen gab es wenige und torgefährlich waren sie kaum. Und der eine Gegentreffer war ein Geschenk des SVW-Schlussmannes Simon Rott, dem der Ball bei einem Freistoß in der 33. Minute durch die Hände rutschte, dann unglücklich gegen die Brust prallte und von da zum 1:1 ins Tor kollerte. Doch es hat keine Konsequenzen gehabt und Simon Rott hat in den letzten Spielen mit seinen hervorragenden Paraden zu den guten Ergebnissen erheblich beigetragen. Also kein Grund zur Traurigkeit.

Zurück zur Abwehr, die mit den Innenverteidigern sehr stabil besetzt ist: Sebastian Niesner, der als Kapitän seine Aufgabe und Verantwortung sehr ernst nimmt und von hinten die Mannschaft immer wieder ordnet, und Michael Jackl, der nach seiner langen Verletzungspause wohl endlich wieder zu seiner früheren Topform zurückgefunden hat. Dazu Max Kleeberger, der sich intensiv und oft erfolgreich mit in den Sturm einschaltet, und auf der anderen Seite Matthias Brandner, der jetzt insgesamt sehr sicher wirkt.

Trotz stürmischem und recht aggressivem Beginn der Peterskirchener sowohl in der ersten (1. Chance in der 3. Minute) als auch in der 2. Halbzeit dominierten die SVWler die meiste Zeit das Spiel, auch wenn sie nach dem 1:0 (7. Minute) in einen zu defensiven, abwartenden Modus verfielen. Dieser Führungstreffer war der erste Streich von Fabian Martinus, der einen Freistoß von halblinks aus ca. 25 Metern rechts an der Mauer vorbeizirkelte und ihn links ins Tor setzte. Nach dem schon erwähnten 1:1 wachte der SVW wieder auf und setzte energisch nach. Man wollte den 2. Treffer, der dann nach einer guten Kombination von Michael Krauß auf Martinus, der zu Max Danzer weiterleitete, der aber mit zu viel Kraft den Ball aus halblinker Position links neben das Tor setzte, noch nicht kam. Dieser Führungstreffer war wieder Martinus vorbehalten, der diesmal auf der rechten Seite zu finden war, wo er sich gegen die Abwehr der Peterskirchener mit Leichtigkeit durchsetzte und einen satten Schuss aus gar nicht so guter rechter Position ins Tor zum 2.1-Halbzeitstand (44.) schoss (Zitat eines Zuschauers: „Der kann’s einfach.“). Weitere richtige Chancen gab es auf beiden Seiten nicht. Nur einen Freistoß der Peterskirchener in der 42. Minute könnte man als Halbchance durchgehen lassen.

Gleich nach der Pause wurde den Peterskirchenern dann endgültig klar, dass in Westerndorf nichts zu holen ist. Wieder war es Fabian Martinus mit seinen neuen Schuhen, der nach einer gelungenen Vorbereitung durch „Baba“ Krauß den 3:1-Endstand erzielte (48.). Ab da konnte man an der Körperhaltung der Gäste immer wieder sehen, dass sie nicht mehr wirklich an einen Sieg glaubten, obwohl sie sich immer wieder aufrafften und einigermaßen gefährlich in den SVW-Strafraum eindrangen, ohne allerdings echte Chancen herauszuspielen. Gleiches gilt auch für den SVW, der das Spiel kontrolliert zu Ende brachte, immer wieder gefährlich nach vorne kam und mit dem eingewechselten Marinus Jackl einen neuen Stürmer hatte, der die Peterskirchener Abwehr nervös machte und eine Superchance in der 79. Minute vergab, als er der sehr unaufmerksamen Peterskirchener Abwehr den Ball abnahm, ihn aber fast zu überlegt am Torwart und leider auch am Tor links vorbeisetzte. Schließlich gab auch Dominik Georg ein kurzes Zwischenspiel, in dem er überzeugen konnte, allerdings nach einer übertriebenen roten Karte das Feld nach nur 12 Minuten wieder verlassen musste.

Peterskirchen hat einen erheblichen Dämpfer versetzt bekommen, die Mannschaft des SVW muss erkennen, dass sie zu den besseren Teams gehören. Sie sind in der Lage, jeden zu besiegen. Dazu gehört aber auch, sich nicht nur der Spielweise des Gegners anzupassen, sondern gerade bei sehr defensiven, zu sehr abwartenden Mannschaften auf die eigene Stärke zu vertrauen und die Initiative zu ergreifen. Die letzten Male gelang das optimal.

Und so können sie gleich nächsten Samstag in Bruckmühl weitermachen. Samstag, 23.9.17, um 15.00 Uhr ist dort Anpfiff.

Aufstellung

SV Westerndorf

Simon Rott, Matthias Brandner, Maximilian Kleeberger, Phillip Stachler, Michael Jackl, Maximilian Danzer, Sebastian Niesner, Torsten Voß (69. Dominik Georg), Fabian Martinus (88. Hakan Cukadar), Torben Gartzen, Michael Krauß (62. Marinus Jackl)

 

TSV Peterskirchen

Markus Mittermaier, Dominic Toller, Christoph Ortner, Daniel Winklmaier (71. Martin Mayer), Markus Schauberger, Anton Urbauer, Juergen Wengler, Sebastian Heistraucher, Benedikt Randlinger, Alexander Ortner, (88. Christ. Kaltenhauser), Hichem Mahroug

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2:0-Sieg des SVW beim – jetzt nicht mehr – Tabellenführer TuS Prien

Geschrieben von Henner Voß am .

Das war mal wieder eine richtig sehr gute und geschlossene Mannschaftsleistung. Alle haben ein besonderes Lob für ihren Einsatz, ihre Spielfreude und vor allem ihre taktische Disziplin verdient. Dass man darüber hinaus einen Spieler besonders erwähnen sollte, liegt an seiner Jugend, an seinen noch wenigen Einsätzen, an seiner Einwechslung erst in der 2. Halbzeit – und natürlich an seinem ersten Doppelpack, wobei das erste Tor in der 63. Minute eine herausragende Einzelleistung war, das zweite nach guter Vorarbeit der Mannschaft plus Gewurstel plus überlegtem Abschluss auch zeigte, wie gut Marinus Jackl schon in die 1. Mannschaft integriert ist (87. Minute). Da bekommen wir neben den eh schon guten Offensivleuten wie Torben Gartzen, Michael Krauß, Fabian Martinus und Torsten Voß noch einen neuen mit echtem Torriecher und -drang hinzu.

Gehen wir aber vorher kurz auf den TuS Prien, den -ehemaligen - Tabellenführer ein. Ja, sie hatten Chancen – drei, eine nach einem Freistoß von Benjamin Birner (10) aus 25 Metern, die aber unser diesmal eher unterbeschäftigter, aber immer konzentrierter Torwart Simon Rott souverän zunichtemachte (30.), eine weitere durch Franz Anzinger (20), der in der 54. Minute von halbrechts abzieht, aber links am Tor vorbeischießt, und in der 70. wieder die Chance nach einem Priener Freistoß, dann aber ein Priener „gute“ Abwehrarbeit für den SVW leistet (siehe Video).

Ansonsten fällt einem zu Prien nur ein, dass sie relativ sicher begonnen haben, obwohl auch da schon Chancen, vor allem durch Michael Krauß zu Buche standen, aber dann hinten immer unsicherer wurden und vorne kaum Schlagkraft entwickelten. So darf kein Tabellenführer zu Hause spielen. Aber diese merkwürdige Zurückhaltung hatten wir ja schon in der Rückrunde des letzten Jahres erfahren dürfen. Auch heuer scheinen sie sich in erster Linie auf ihre bisher kompakte Abwehr zu verlassen. Das ging diesmal ziemlich daneben, obwohl es bei uns eigentlich zu lange gedauert hatte, bis wir zum ersten Tor kamen. Aber das war der defensiven Grundeinstellung geschuldet, bei der unsere Vorderleute nicht immer richtig unterstützt werden konnten. Aber genau diese – für den engagierten Zuschauer nervös machende Taktik – erwies sich als vollkommen richtig. So wie die Stürmer – ähnlich wie gegen Großholzhausen – immer wieder die Verteidigung attackierten, verunsicherten und auch etliche Bälle abfingen, führte es auch diesmal zum Erfolg. Die Priener wurden sogar so unsicher, dass sie häufiger 30m-Rückgaben an den Torwart einem sinnvollen Spielaufbau vorzogen. Somit hatten wir sie fast immer im Griff und konnten immer wieder gefährlich vor ihr Tor kommen. So schon in der 2. Minute, als Krauß den Ball von der Priener Abwehr erobert, dann aber den gut positionierten Priener Torwart anschießt, der Nachschuss führt zur Ecke. In der 4.: Voß wird -wie immer wieder – mit einem langen Ball geschickt, kann ihn aber nicht richtig kontrollieren, sodass der Schuss am Torwart abprallt. Oder als Krauß steil geschickt wird, allein auf den Torwart zuläuft, und fälschlicherweise mit Abseits durch den Schiedsrichter zurückgepfiffen wird.

Obwohl unser Offensivleute – anders als gegen Grünthal – keine unnötigen Dribblings starteten, sondern konsequent und schnell abspielten und somit noch mehr Unruhe in die Priener Verteidigung brachten, fiel der Führungstreffer erst – eigentlich zu spät – in der 63. Minute, dem noch eine Superchance von Marinus Jackl vorausging (56.), der dann in der 82. einen kontrollierten Schuss links übers Tor setzte. Das 2:0 hatten wir schon.

Weitere Chancen bzw. Halbchancen siehe Video.

Fazit: Wir haben eine Top-Mannschaft, die gegen den -ehemaligen - Tabellenführer und gegen den – ehemaligen - zweiten souverän gewinnt, gegen den dritten nur knapp verliert. Nächste Woche kommt der vierte – Peterskirchen. Das wird eine spannende Sache, denn diese Mannschaft ist für uns noch eine komplett unbekannte, da sie erst dieses Jahr von der Kreisliga 2 zu uns gewechselt ist. Tore schießen können sie und viele Tore haben sie noch nicht kassiert. Aber wenn wir uns auf unsere eigenen Stärken verlassen und uns nicht dem Spiel der anderen anpassen, wird es wieder ein erfolgreicher Abend (Freitag, 15.9.17, 19.00 Uhr an der Römerstr.) sein.

Aufstellung

Simon Rott, Matthias Brandner, Maximilian Kleeberger, Phillip Stachler, Michael Jackl, Maximilian Danzer, Sebastian Niesner, Torsten Voß, Fabian Martinus, Torben Gartzen, Michael Krauß (54. Marinus Jackl)

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Ein regnerisches 0:0

Geschrieben von Henner Voß am .

Ein regnerisches 0:0

SVW gegen Grünthal auf Kunstrasen

SV Westerndorf-Vorstand Klaus Jordan fasste es knapp zusammen: „Ein Spiel wie das Wetter!“

Dem ist eigentlich bei einem 0:0 als Ergebnis nichts hinzuzufügen.

Machen wir es trotzdem.

Klar, der Rasenplatz war nicht bespielbar. Viel zu viel Regen. Gottseidank gibt es einen Kunstrasenplatz. Doch auch der war klitschnass, die Spieler rutschten, der Ball verhielt sich merkwürdig. Jeder war zu Recht darauf bedacht, nicht sich oder andere zu verletzen. Das mindert die Spielqualität insgesamt. Und das machte den Grünthalern weniger aus, standen sie doch die meiste Zeit sehr defensiv und warteten auf Konter oder zumindest auf Möglichkeiten, die zwar selten, aber doch kamen, sehr häufig aber auch im Abseits landeten.

Für den SV Westerndorf sah es anders aus. Man wollte spielen, man wollte attackieren und stand dementsprechend hoch und machte von Beginn an Druck. Doch dieser Druck kam zu selten und vor allem zu selten richtig gefährlich im Strafraum Grünthals an. Und das lag nicht an den Einzelspielern. Hier hatte man eher das Gefühl, dass sie zumindest was die Ballsicherheit anging, gut aufgestellt waren. Das gilt auch für den Fast-Neuling Marinus Jackl. Doch genau diese vermeintliche Ballsicherheit, in Kombination mit den Verhältnissen plus Enge des Platzes plus Defensivhaltung der Grünthaler verführte zu viele der SVW-Spieler zu gekonnten, aber zu lange durchgezogenen Dribblings oder anderen Einzelaktionen. Es wurde zu wenig gespielt und kombiniert, was zugegeben (siehe oben) nicht leicht war, aber nur so hätte die Abwehr der Grünthaler entscheidend aufgerissen werden können. Ok, hätte hätte Fahrradkette ... Halten wir uns an die weitgehend chronologischen Fakten. Denn Chancen, Halbchancen und Ähnliches gab es schon auch auf beiden Seiten.

Die erste Hälfte gehörte bis zur 20 Minute klar dem SVW. Dann erst meldeten sich die Grünthaler mit einem 18m-Flachschuss von Tobias Eberl (5), der knapp vorbeiging.

Vorher gab es nur (wenige) Chancen durch den SVW. So schon gleich zu Beginn durch Marinus Jackl, der aus 10m von halblinks abzieht, der Torwart kann aber mit Fußabwehr klären. Und in der 16. gleich nochmal Jackl nach Zuspiel von Torben Gartzen, der wiederum schon in der 9. eine Chance gehabt hätte, wäre er im Strafraum entschlussfreudiger gewesen. In der 22. schießt er nach einem schönen Zuspiel von Max Danzer auf Marinus Jackl, der weitergibt übers Tor. In der gleichen Minute köpft Denis Reiter (4) nach Eckball der Grünthaler an die Latte. Da hatte der SVW echt Glück. Einen Torschuss von Torsten Voß, der dieses Mal als 6er ranmusste, gab es noch, der aber keine Gefahr darstellte.

Das war es in der 1. Hälfte. Ansonsten blieb man weitgehend im Mittelfeld und tat sich nicht weh. Das blieb auch zu Beginn der 2. Hälfte so. Erst ab der 51. Minute hatten die Grünthaler einige (Halb-) Chancen am Stück, so die Nr. 14 Selimovic, der dreimal aufs Westerndorfer Tor schoss, aber auch nicht traf (52., 59. 64.). Dazwischen schoss die Nr. 11 knapp vorbei (53.). Von Westerndorf war erst ab der 70. wieder mehr zu sehen. Von da an verstärkten sie den Druck wieder kontinuierlich, so dass das Spiel eine spiegelverkehrte Sicht ergab. Zu Beginn und am Ende der SVW, dazwischen eher die Grünthaler, aber taktisch gut eingebremst. In dieser Zeit gibt es auch die größte Chance des SVW: Fabian Martinus erobert am Strafraum den Ball vom Gegner, schießt aber zu ungenau, sodass der Grünthaler Torwart sicher halten kann (87.). Schon vorher hatte Gartzen einen Torschuss von der Strafraumgrenze abgegeben, noch davor (75.) ein schönes Solo – ohne Abschluss – gezeigt. Den Schlusspunkt setzten allerdings die Grünthaler: Nach Freistoß durch die Nr. 6 Patrick Schmidt konnte ein präziser Kopfball auf das Tor des SVW nur durch eine Glanztat vom guten Keeper Simon Rott unschädlich gemacht werden.

Das war es dann an diesem regnerischen Abend. Ein leistungsgerechtes Unentschieden, das niemanden glücklich macht.

Aufstellung

Simon Rott, Matthias Brandner, Dominik Georg (66. Florian Luge), Maximilian Kleeberger (65. Maximilian Kollmer), Michael Jackl, Maximilian Danzer, Sebastian Niesner, Torsten Voß, Fabian Martinus, Torben Gartzen, Marinus Jackl