Erlös aus dem Gaudi-Cup an den Förderverein der Kinderklinik

Spende Gaudi Kinderklinik

(v. l. n. r.): Bei der Spendenübergabe: Adrian Mauler (Durchführung des Gaudi-Cups), Klaus Jordan (1. Vorsitzender des SV Westerndorf), Benedikt Schmaler (Durchführung des Gaudi-Cups) Manuel Weimann (Organisator) mit den Damen des Fördervereins (v. r. n. l.): Ursula Reiss (2. Vorsitzende), Mihaela Hammer (1. Vorsitzende) und Gabriele Schulz (Kassier).

 Fußballer haben großes Herz für Kinder

Spende des SVW an den Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e.V.

Manuel Weimann vom SV Westerndorf organisierte gemeinsam mit Adrian Mauler und Benedikt Schmaler jetzt schon zum dritten Mal den Gaudi-Cup des SV Westerndorf. Am fast schon legendären Cup nahmen heuer wieder zehn Mannschaften teil. Es wurde um zwei Pokale gekämpft. Einer wurde für den sportlichen Erfolg vergeben und ein Pokal ging an die Mannschaft mit dem höchsten Getränke- und Essensverzehr. Der Reinerlös der Getränke und des Essens wurde heuer – wie auch die letzten Jahre – gespendet.

Manuel Weimann überreichte die Spende an den Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e.V. Die Vorstandschaft freute sich riesig über die Spende von 1.000 Euro.

Fußball News

Herzlich Willkommen in der Fußball Abteilung des SV-Westerndorf. Auf den folgenden Seiten findet Ihr alle wichtigen Informationen rund um unsere Abteilung, News und Tabellen. 

Hier steht Euch der aktuelle Terminplan zur Verfügung (Veranstaltungskalender),
sowie eine Übersicht über die pdf icon Junioren Trainer und Mannschaften und deren pdf icon Trainingszeiten.

 

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Die große Baba-Show

Geschrieben von Henner Voß am .

Ein glückliches 5:4 (3:1) gegen tapfer kämpfende Edlinger

Nachdem Michael (Baba) Krauß schon gegen Bruckmühl wieder mal gezeigt hatte, dass mit ihm immer zu rechnen ist, ohne allerdings mit einem Tor für seine Anstrengungen belohnt zu werden, so war es gegen Edling ganz anders. Denn Baba rackerte und lief noch mehr, arbeitete vorne noch intensiver und erkämpfte sich drei Tore vehement. Das vierte (eigentlich sein drittes) wurde ihm von den Edlingern ehrerbietig dargeboten – und er nahm diese Gnade an.

Es war letztendlich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Edlinger schon in der 1. Minute mit 1:0 durch Philipp Bacher in Führung gingen, der die von links angesetzte Flanke sicher verwertete, denn der SVW war noch in der Kabine. Doch das war ein wichtiger Weckruf. Das wollten sich unsere Jungs offensichtlich nicht gefallen lassen und begannen jetzt richtig Fußball zu spielen. Sie kombinierten und spielten sicher und abwechslungsreich, sodass der Ausgleich schnell in der Luft lag – und dann auch in der 16. durch Torben Gartzen kam, ein typischer Abstauber, nachdem Krauß und Martinus den Ball nicht im Tor unterbrachten. Das gab unserer Mannschaft noch mehr Auftrieb und die Quittung für die Edlinger folgte prompt schon 6 Minuten später. Baba Krauß mit seinem ersten Treffer, mit schönem Solo und souveränen Lupfer über den Torwart. Ab diesem Zeitpunkt durfte nur noch er beim SVW Tore schießen, obwohl gerade Fabian Martinus noch gute Chancen hatte, sie aber nicht verwerten konnte. Das 3:1 kam dann etwas überraschend genau vor der Pause, das Krauß sicher ins linke Eck schob, sich dabei auch nicht verletzte, obwohl er gegen den Torpfosten knallte. Doch der gab sicherheitshalber nach und ein neues Tor musste her. Mit so einem Torjäger wollte sich niemand anlegen. So könnte man sagen, dass durch Baba Krauß 5 Tore „gefallen“ sind.

Mit diesem eigentlich sicheren Vorsprung ging’s in die Pause. Danach kam ein anderer SVW zurück, der häufig nicht wiederzuerkennen war. Man gab das Spiel weitgehend an die Edlinger ab, die das dankend annahmen und schon in der 49. das Anschlusstor erzwangen – leider durch ein Eigentor unseres Kapitäns Sebastian Niesner. Schuld sollte man ihm daran aber nicht geben.

Jetzt war es endgültig aus mit der Ordnung beim SVW- und die Zuschauer fingen das Bangen an – zurecht. Doch anstatt, dass die Edlinger den Ausgleich erzielten, gelang Krauß das 4:2 (61.) mit dankend angenommener Hilfe der Edlinger. Unser Spiel wurde zwar immer noch nicht sicherer, aber man raffte sich wieder auf und spielte beherzt mit. Aber nicht beherzt genug, Edling blieb gefährlich und schaffte wieder den Anschlusstreffer durch Kevin Mayr in der 68. Und erneut musste eine geniale Einzelleistung von Michael Krauß herhalten, um den 2-Tore-Abstand wiederherzustellen. In der 75. überlief er die komplette Edlinger Abwehr mit einem absolut sehenswerten Lauf inclusive Dribbling zu seinem 4. Tor.

Doch das war immer noch nicht das Ende, denn Philipp Bacher setzte mit seinem zweiten Treffer nur drei Minuten später zwar den Schlusspunkt zum 4:5 aus Edlinger Sicht, doch blieb der SVW bis zur letzten Minute anfällig, denn das dank des immer noch nicht ganz gesunden Torben Gartzen wieder erstarkte Mittelfeld verlor nach seiner Auswechslung an Bedeutung und der Druck wurde wieder sehr groß, da die Edlinger hier Fuß fassen konnten. Doch es blieb beim glücklichen, aber auch hart erkämpften Sieg.

Chancen gab es übrigens auch noch für beide Seiten zuhauf, ein lupenreiner Elfmeter (Foul an Max Kleeberger) wurde dem SVW durch den nicht immer nachvollziehbar pfeifenden Schiedsrichter verwehrt, ein paar unangenehme Fouls gab es auch.

Insgesamt hatten die Zuschauer aber ein spannendes, abwechslungsreiches und sehr intensives Spiel von beiden Mannschaften gesehen. Davon kann man in der wohlverdienten Winterpause noch viel erzählen.

Wir sehen uns dann spätestens zum Sparkassenpokal um Weihnachten und Neujahr in der Gaborhalle wieder. Da spielen wir ja inzwischen auch keine ganz unwichtige Rolle mehr. Wäre schön, wenn das auch heuer der Fall wäre.

Termine etc. werden auf der Homepage zu sehen sein.

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An den Bruckmühlern kommt der SV Westerndorf nicht vorbei

Geschrieben von Henner Voß am .

SV Westerndorf – SV Bruckmühl 1:3 (0:1)

Der letzte Freistoß - kurz vor dem Abpfiff - für den SVW getreten durch Fabian Martinus war symbolisch für das Spiel des SVW: Man wollte viel, aber es gelang zu wenig. Martinus nimmt gekonnt Maß, hat leichte Rücklage und rutscht weg. Der Ball, der sonst zumindest beim Torwart oder gar im Tor landete, geht irgendwohin.

Zu abgezockt und ruhig, aber trotzdem energisch agierten die Bruckmühler, warteten – gerade nach dem 1:0 – auf ihre Chance, zogen sich nach Belieben zurück oder forcierten das Tempo. Dieser recht souveränen Spielweise hatten die Jungs vom SVW in entscheidenden Situationen zu wenig entgegenzusetzen, denn der beste Sturm dieser Liga schwächelte heftig. Kaum eine richtige gefährliche Chance wurde herausgespielt und auch beim Gegentor halfen die Gäste energisch mit.

Beide Mannschaften begannen konzentriert und waren auf sicheren Ballbesitz aus. Beiden war deutlich anzusehen, dass sie gewinnen wollten, ohne sich allerdings eine Blöße zu geben. So übernahmen in den ersten 20 Minuten die Hausherren vom SV Westerndorf etwas stärker die Initiative, ohne allerdings zu klaren Chancen zu kommen. Dann kamen langsam die Gäste besser ins Spiel, der SVW zog sich ohne Not zu weit zurück, das 0:1 lag in der Luft – und fiel in der 28. Minute durch Anian Folger, vorbereitet durch einen Querpass durch den kompletten 5-Meter-Raum, den die SVW-Abwehr schlicht verschlief. Danach spielten nur noch die Bruckmühler. Doch ihnen war anzusehen, dass diese Führung ihrem eh schon sicheren Spiel noch mehr Routine verlieh. Sie überstürzten nichts, konnte der SVW doch nicht Paroli bieten. Erst kurz vor der Pause meldeten sich die Platzherren langsam zurück, ohne allerdings gefährlich zu werden.

Dieses kontrollierte Spiel des SVB ging auch nach der Pause weiter, mündete in einer sehr guten Chance in der 51., die aber der SVW-Torwart Simon Rott zunichte machte. In der 62. Minute dann der Knaller: SVW-Trainer Harald (Burli) Melnik wechselte gleich drei Spieler aus, wechselte von 4er auf 3er Kette in der Verteidigung und setzte voll auf Angriff. War dieser „vollpower“-Wechsel wohl eine gute Idee, so zeigte sich ziemlich schnell, dass eine 3er Kette den schnellen und technisch guten Stürmern des SVB nicht gewachsen war, zumal die Unterstützung in den eigenen Reihen immer wieder – gerade in der Mitte - ausblieb. So gab es in den 70er Minuten 3 Abseitstore der Bruckmühler, die aber zeigten, wie offen der SVW jetzt agierte, wie gut die Bruckmühler kombinierten und welche Probleme daraus für den SVW entstanden. Übrigens hier ein großes Kompliment an den insgesamt souveränen Schiedsrichter Michael Hofbauer (auch wenn es Beteiligte anders sehen mögen), der tatsächlich innerhalb weniger Minuten drei (!!!) Tore der Bruckmühler wohl zurecht nicht anerkannte. Solch mutige Entscheidungen des Schiedsrichters sieht man in dieser Liga eher selten.

Das 0:2 von Patrick Kunze war nur eine konsequente Folge dieser Bruckmühler Überlegenheit. Das 0:3 in der 82. wieder von Anian Folger war des Guten zu viel, aber wenn eine Abwehr so offen ist, muss man sich nicht wundern, wenn dann auch der insgesamt gut haltende SVW-Schlussmann Rott sich überspielen lässt und dadurch recht „dumm“ ausschaut. Und auch den Anschlusstreffer setzten die Bruckmühler durch ein Eigentor noch selber, auch wenn hier der Druck des SVW endlich mal zum Ziel führte.

Dieses Mal fehlte nicht nur Laurent Becherer, auf den man im letzten Spiel noch gut verzichten konnte, sondern auch Torben Gartzen krankheitsbedingt. Dadurch bekam Baba Krauß zu wenig Unterstützung im Sturm, musste sich immer wieder in (häufig erfolgreichen) Zweikämpfen zur Wehr setzen, ohne dann einen richtigen Anspielpartner zu haben. Zwar ackerten die zwei Außen, Torsten Voß und Luca Leupolz, liefen viel und brachten Schwung ins Spiel des SVW, doch von Erfolg gekrönt wurde diese Leistung nicht, zu sicher stand die Abwehr des Gegners, zu wenig half das Mittelfeld des SVW Richtung Tor.

Aufstellung

SV Westerndorf

Simon Rott, Matthias Brandner (62. Maximilian Danzer), Benedict Gayde, Phillip Stachler, Michael Jackl, Luca Leupolz, Sebastian Niesner, Torsten Voß, Fabian Martinus, Michael Krauß (62. Eren Yergezen), Hakan Cukadar (62. Marinus Jackl)

SV Bruckmühl

Johann Brandstetter, Alexander Mayer (89. Martin Kilches), Thomas Mühlhamer, Philipp Manuel Keller, Gerhard Stannek, Thomas Festl, Anian Folger, Charly Kunze, Maximilian Gürtler, Sebastian Marx (83. Alois Sedlmaier), Patrick Kunze (14. Marius Rotter)

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6:1 Heimsieg gegen SB DJK Rosenheim II

Geschrieben von Klaus Jordan am .

SV Westerndorf St. Peter – SB DJK Rosenheim II 6:1 (1:1)

Ein noch in der Halbzeitpause in dieser Höhe nie erwarteter Triumph gegen den Lokalrivalen von den Pürstlingstraße – eine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte die sehenswert war – und eine Chancenverwertung, die auch nicht alltäglich war – auf diesen einfachen Nenner lässt sich das Spiel vom Freitagabend bringen.

Die erste Hälfte dieser Partie begann mit einer starken Truppe vom Sportbund, die sofort das Kommando übernahmen, und den Schwung ihres ersten Saisonsieges vom Vorwochenende mitnehmen wollten – schon in der 3. Minute hatte der Gast eine erste Chance, aber ein etwas unplatzierter Schuss aus kurzer Entfernung konnte vom Heimtorwart Simon Rott zur Ecke abgewehrt werden. Langsam übernahmen unsere Jungs von der Römerstraße das Kommando auf dem Spielfeld, ohne allerdings in die gefährliche Zone zu kommen, da immer der letzte Pass zu ungenau gespielt wurde. In der 15. Minute die nächste Gästechance – nach einem weiten Schlag aus dem Mittelfeld gab es ein Missverständnis zwischen Matthias Brandner und Simon Rott, aber der Gästestürmer konnte die Situation nicht ausnutzen, der Ball konnte gerade noch abgeblockt werden.

Dann die 28. Minute: Ein schöner Westerndorfer Angriff über die rechte Angriffsseite, der Ball wurde in den Strafraum geflankt, von dort zu kurz abgewehrt, aus dem Hintergrund müsste Gayde schießen…., und Tor! Benedikt Gayde mit seinem ersten Saisontreffer, ein satter Schuss von der Strafraumlinie – aber zugegeben, völlig unerwartet, der Sportbund war bis dahin ebenbürtig, wenn nicht sogar einen Tick besser!

Das war jetzt natürlich eine Beruhigung für die Heimmannschaft, die fünf Minuten später erneut eine gute Chance hatte, aber Fabi Martinus verzog knapp am langen Eck vorbei.

Abwehrtiefschlaf auf Westerndorfer Seite in der 41. Minute: Eine Freistoßflanke konnte ein Sportbündler mit dem Kopf querlegen und dann war ein Gästestürmer ganz frei vor dem Tor – 1:1, zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, kurz vor der Pause.

Man konnte gespannt sein, wie sich das auf die zweite Hälfte auswirken würde, aber mit dem was dann wirklich ablief, rechnete wohl niemand – fünf Tore in 25 Minuten, zwischen der 55. Spielminute bis zur 80. Spielminute lief alles wie am Schnürchen für die Heimmannschaft.

55. Minute: Weiter Diagonalball aus dem Mittelfeld von Fabi Marinus auf Michael (Baba) Krauß, der erst drei Minuten vorher eingewechselte Krauß trippelte seitlich in den Strafraum, um kurvte einen Abwehrspieler und vollendete eiskalt mit einem Schuss zum 2:1 unter die Latte!

67. Minute: Eine Flanke in den Gästestrafraum kann nur per Kopf abgewehrt werden, Torben Gartzen, der mit dem Rücken zum Tor stand, konnte per artistischem Fallrückzieher über den verdutzten Torhüter hinweg zum 3:1 verwandeln – ein Traumtor!

71. Minute: Fabi Martinus spitzelte einem Gegenspieler den Ball im Mittelfeld vom Fuß, ging alleine auf und davon – der erste Schuss war noch am Pfosten, den Abpraller verwandelt er dann selbst – also Tor und Assist in einem zum 4:1!

75. Minute: Luca Leupolz erkämpfte sich den Ball am rechten Flügel, drang von dort in den Strafraum ein, von dort ein schöner Pass in die Mitte auf den freistehenden Torben Gartzen – 5:1!

80. Minute: Ein Spiegelbild des vorherigen Tores, nur war es diesmal Fabian Martinus der den Ball von der linken Strafraumseite in die Mitte, auf den ebenfalls gänzlich freistehenden Michael Krauß ablegte, und der sich die Chance zum 6:1 nicht nehmen ließ – von wem auch, es war kein Abwehrspieler weit und breit zu sehen.

Die letzten 10 Minuten passierte nicht mehr viel, die Gäste waren froh, dass es nicht noch schlimmer kam, und auf Seiten der Westerndorfer war dann auch erkennbar, dass es genug war. Diese zweite Halbzeit vom Freitag, dazu die erste Hälfte aus dem Spiel in Ostermünchen, da war schon einiges zu sehen, was das Herz eines jeden Fußballfans höherschlagen lässt – Hut ab!

 

Aufstellung: Simon Rott, Matthias Brander, Benedict Gayde, Philip Stachler, Michael Jackl, Luca Leupolz, Sebastian Nießner, Torsten Voß (ab. 72. Min. Marinus Jackl), Fabian Martinus, Torben Gartzen (ab 77. Min. Max Danzer), Eren Yergezen (ab 51. Min. Michael Krauß).

Dazu Hakan Cukadar und Max Kleeberger.

 

Klaus Jordan