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Gut, dass jetzt Pause ist

FC Grünthal – SVW 1:1 (0:1)

Wie in den letzten Spielen auch: Anstatt nach einer Führung das Spiel unter Kontrolle zu bringen und mit der sicheren Führung energisch auf mehr zu drängen, überließ man zu Beginn der 2. Halbzeit den Grünthalern das Feld. Die machten zwar auch nicht viel, aber zum 1:1 in der 60. Minute reichte es nach einer genauen Flanke, die mit einem gelungenen Kopfball von Pirmin Hornig ins rechte Eck abgeschlossen wurde.

Doch der Reihe nach: Beide Mannschaften spielten von Beginn an kontrolliert offensiv, warteten auf ihre Chancen. Das lief bei den Grünthalern besser. So hatten sie schon in der 6. Minute eine Chance von rechts nach einem SVW-Abwehrfehler. 4 Minuten später schossen sie von halblinks, aber links daneben. Und ihre kompakte Defensive war während des ganzen Spiels nur schwer vom SVW zu durchdringen, obwohl der SVW in der 1. Hälfte mehr vom Spiel hatte, wie z.B. in der 15. als Marinus Jackl eine Ecke in den Rückraum spielte. Der folgende Schuss von Max Danzer ging allerdings weit übers Tor. In der 20. spielt Luca Leupolz schnell auf rechts, gibt zu Baba Krauß, bekommt den Ball zurück – und macht zu wenig draus. Einmal abspielen hätte geholfen. Dann kann sich Marinus Jackl auf links nicht entscheiden, selber zu schießen, sondern passt in die Mitte, wo Krauß den Ball verfehlt. In der 42. Ist es dann soweit: Leupolz bekommt einen schönen Ball von Danzer auf der rechten Seite, nimmt gut an und versenkt am Torwart vorbei zum 1:0 für den SVW.

In der zweiten Hälfte ist auf SVW-Seite eine Flanke von Torsten Voß auf Sebastian Niesner im Grünthaler Strafraum hervorzuheben (73.). Aber den gut platzierten Schuss kann der Grünthaler Torwart halten. Das war es eigentlich. Und auch die sehr spät eingewechselten Torben Gartzen und Fabian Martinus brachten nicht mehr den erhofften neuen Schwung. So kann man mit dem Unentschieden sehr zufrieden sein – und sich regenerieren. Denn es waren viele ausgeglichene Spiele, viele anstrengende Spiele zu verkraften, was unsere Mannschaft insgesamt sehr gut geleistet hat, denn immerhin ist man punktgleich und mit dem bessern Torverhältnis Zweiter hinter Bruckmühl. Das kann sich sehen lassen.

Und zum Schluss sei noch erwähnt: Eine Befürchtung musste man nicht haben: Dass durch den Ausfall des in letzter Zeit sehr souveränen Torwarts Simon Rott die Sicherheit im Tor nachlassen würde. Das widerlegte Dominik Größwang mit einigen sehr guten Paraden, die man auf dem Video ganz gut erkennen kann. Beim Gegentreffer war er machtlos.

Und ganz zum Schluss: Viele freuen sich jetzt schon auf den Sparkassencup im Dezember und im Januar. Da wird es bestimmt besser laufen als im letzten Jahr! Bis dahin: Gute Erholung!

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