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Ein Dämpfer zur rechten Zeit – ja! Aber so? – Nein!

TSV Emmering – SVW 4:2 (2:0)

Machen wir es lieber kurz!

Unsere Mannschaft war von Beginn an nicht wirklich auf dem Platz präsent, was insbesondere für die Abwehr galt. Vor dem 1:0 (7. Minute durch Michael Tuscher) konnten die Emmeringer diesen Spielzug zweimal üben! Und nur mit Glück gab es da noch kein Tor. Dann hätte man es kapieren können. Aber Emmering probierte es ein drittes Mal – und jetzt mit Erfolg.

Das 2:0 (9. Minute wieder durch Tuscher) war ein gut geschossener Freistoß, gut über die Mauer gezirkelt, die etwas passiv rumstand. Dass Simon Rott zu spät im „Mauereck“ ankommt, ist schade, ihm aber nicht anzulasten!

Nach nur 10 Minuten war der „Kas bissen“ für die Emmeringer, was man ihnen auch anmerkte. Man spielte mit (übrigens nicht nur mit langen Bällen, sondern über geschicktes, schnelles Spiel von engagierten Einzelspielern, die auch 1:1-Situationen nicht mieden, sondern durch Dribblings überzeugten) , aber ansonsten rannte der SVW immer verzweifelter einem Rückstand hinterher, der sich durch eine engagierte, teilweise bissige, immer am Mann spielende Emmeringer Mannschaft nicht reduzieren ließ. Dazu spielte man auch zu ideenlos immer wieder mit nervigen langen Bällen, die nicht wirklich ankamen und vor allem keinen sinnvollen Spielaufbau zuließen. Nur auf gut Glück spielen, ist keine Strategie.

In der 2. Halbzeit, in der man noch offensiver spielen musste, wurde man in der 69. Minute von einem gut herausgespielten Angriff der Emmeringer wieder einmal überlaufen plus einem blöden Abwehrfehler. Aber so was passiert. Was aber nicht passieren darf, ist die grundsätzliche Einstellung, das über den Platz schleppen, das sich gegenseitig Niedermachen – auch von außen!! Das sah gegen Töging noch ganz anders aus.

Das 4:0 folgte ähnlich gut herausgespielt von Christoph Niedermaier in der 73. Minute und wäre ein gerechtes Endergebnis gewesen. Die Korrekturen durch Baba Krauß (77.) und Alex Schober (88.) waren Geschenke der Emmeringer, die es jetzt endgültig nicht mehr nötig hatten, ordentlich aufzuspielen.

Dass ein verletzungsbedingter Wechsel ziemlich zu Beginn Unruhe und Unsicherheit zusätzlich zum Rückstand brachte (Leupolz raus, Weimer rein), ist so. Dass die anderen Umstellungen und Wechsel nicht zur Stabilität und zum Selbstbewusstsein der Mannschaft beigetragen haben, war offensichtlich.

Gesprächsbedarf herrscht bestimmt, aber nicht nur wegen diesem Spiel. Denn Fehler der vorhergehenden Spiele haben sich gegen Emmering nur endgültig in ihr böses Ende verkehrt. Da sollte man gegensteuern. Am besten geht das wohl zu Hause, am Freitag, den 24.8., um 19 Uhr gegen den SV Oberbergkirchen.

Aufstellung

Simon Rott, Maximilian Danzer, Maximilian Kleeberger, Maximilian Kollmer (69. Benedict Gayde), Michael Jackl (69. Lukas Reich), Marinus Jackl, Hakan Cukadar, Torsten Voß, Michael Krauß, Alexander Schober, Luca Leupolz (23. Manuel Weimann)

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