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Wie heißt es so schön: Das Ergebnis zählt!

SVW – ASV Großholzhausen 3:0

So war es auch beim Spiel des Tabellendritten SV Westerndorf gegen den unmittelbaren Konkurrenten, den ASV Großholzhausen. Beiden Teams war von Beginn an anzumerken, dass sie das Spiel machen wollten – und bei beiden Teams gelang das nicht richtig, zumindest in der 1. Halbzeit. Die Abwehr stand auf beiden Seiten sicher, man spielte defensiver, um ja nicht das erste Gegentor zu kassieren. Beiden Sturmreihen fiel nicht wirklich etwas ein, die Passgenauigkeit war eine permanente Ungenauigkeit – auf beiden Seiten. In dieser schlechten 1. Hälfte hatte der ASV Großholzhausen etwas mehr vom Spiel, hatte eine sehr gute Chance (10. Minute), die sehr leichtfertig vergeben wurde. Zwar wäre da noch der sehr gute Tormann der Westerndorfer, Simon Rott, im Wege gewesen, aber es wäre eng geworden. Das war es aus Abteilung 1. Der SVW fand vor dem gegnerischen Tor nicht statt, man konnte nur auf die zweite Halbzeit hoffen.

Die begann mit einem offensiveren und zielstrebigeren SV Westerndorf und einem etwas zaghafteren ASV. Anders lässt sich dieser Umschwung in der 2. Hälfte nicht erklären. Und so bekam der SVW das Spiel in den Griff und gab die Überlegenheit bis zum Ende der Partie nicht mehr ab. Zwar gab es immer noch zu viele Fehlpässe, zu viele Einzelaktionen, die im Ballverlust endeten, aber man tauchte häufiger und gefährlicher vor dem gegnerischen Tor auf, was konsequenterweise zum 1:0 in der 67.Minute durch Fabian Martinus nach einer quergelegten Vorlage von Luca Leupolz führte.

Damit musste der ASV Großholzhausen aufmachen und es wurde leichter für den SVW, zudem die Abwehr unter der souveränen Regie von Kapitän Sebastian Niesner nach wie vor sicher stand, Max Kleeberger hielt seine linke Seite, Max Willi Danzer die rechte sauber, wie es in der Mitte Michael Jackl und Niesner auch gelang, die Angriffe der Großholzhausener zu entschärfen. Wurde es mal brenzliger, halfen die Gäste selber mit, Angriffe unschädlich zu machen.

So kamen die Hausherren jetzt häufiger gefährlicher vor das gegnerische Tor, so in der 70., 76. und 83. durch Leupolz, der auf der rechten Seite wieder ein großes Laufpensum mit gutem Zuspiel und einigen Abschlüssen zeigte. Nur möchte man ihm immer wieder zurufen: Kopf hoch, abgeben! Dann wird er richtig gefährlich. Aber das kommt noch. Der Rest des Mittelfelds und der Sturm fanden dann annähernd zu alter Stärke, Torsten Voß kommt nach längerer Verletzung wieder besser ins Spiel, Torben Gartzen hielt sich vornehm zurück und dirigierte und delegierte aus der vorderen Mitte heraus, Fabian Marinus tauchte an vielen Stellen auf, ohne immer das Glück richtig am Fuß zu haben, Laurent Becherer kam diesmal auch in der 2. Hälfte nicht so richtig in Schwung, zerrieb sich in wenig gewinnbringenden Zweikämpfen. Alex Schober, wieder der einsame 6er, rackerte und schuftete meist erfolgreich und belohnte sich durch einen der sehenswertesten Treffer der Saison, der dann auch vom Time Management her ideal passte. Nach diesem Glanzschuss aus der halblinken Distanz zum 3:0 war Schluss (90. plus 3).

Ach so, das 2:0 gab es auch noch vorher (79.). Wieder mal war es ein berechtigter Elfmeter, den diesmal Danzer sehr scharf schießend unten links sehr präzise versenkte. Der ASV-Schlussmann war zwar noch mit den Fingerspitzen dran, aber bei der Wucht hatte er keine Chance.

Der gute Schiedsrichter Peter Reitmaier pfiff viel, ohne das Spiel zu zerpfeifen, hatte es aber auch nicht ganz so schwer, da beide Mannschaften zwar härter und nah am Mann agierten, aber es war ein weitgehend faires Spiel.

Jetzt spielt der SV Westerndorf um die Meisterschaft mit. Bruckmühl spielte nur unentschieden, Prien verlor. Somit ist der SVW mit einem Punkt Rückstand bzw. mit 2 Punkte Vorsprung 2. der Kreisliga 1.

Nächste Woche geht es nach Grünthal, immer ein unangenehmer Gegner zu Hause. Dort wird am Sonntag, 22.4., um 15 Uhr gespielt. Unterstützen wir unsere Mannschaft. Ein Ausflug nach Unterreit kann nicht schaden.

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